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	<title>hahnzog &#124; professionell - systemisch - konstruktiv</title>
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	<description>systemische unternehmensberatung</description>
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		<title>Tages-Workshop Betriebliche Gesundheitsförderung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 16:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<h2><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/04/hahnzog_organisationsberatung_ausgebrannt.jpg"><img class="wp-image-1306 alignleft" title="hahnzog_organisationsberatung_ausgebrannt" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/04/hahnzog_organisationsberatung_ausgebrannt-400x282.jpg" alt="" width="302" height="212" /></a></h2>
<h2>Tages-Workshop<br />
Betriebliche Gesundheitsförderung</h2>
<p>Sie sind ein erfolgreiches Unternehmen und wollen das weiter bleiben? Dann kennen Sie vielleicht auch das offene Geheimnis, dass sich unternehmerischer Erfolg nur mit motivierten und gesunden Mitarbeitern erzielen lässt. Motivation und Gesundheit sind aber weder selbstverständlich noch sollten sie dem Zufall überlassen werden.</p>
<p>Unsere Tages-Workshops zur &#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/tages-workshop-betriebliche-gesundheitsforderung" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/04/hahnzog_organisationsberatung_ausgebrannt.jpg"><img class="wp-image-1306 alignleft" title="hahnzog_organisationsberatung_ausgebrannt" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/04/hahnzog_organisationsberatung_ausgebrannt-400x282.jpg" alt="" width="302" height="212" /></a></h2>
<h2>Tages-Workshop<br />
Betriebliche Gesundheitsförderung</h2>
<p>Sie sind ein erfolgreiches Unternehmen und wollen das weiter bleiben? Dann kennen Sie vielleicht auch das offene Geheimnis, dass sich unternehmerischer Erfolg nur mit motivierten und gesunden Mitarbeitern erzielen lässt. Motivation und Gesundheit sind aber weder selbstverständlich noch sollten sie dem Zufall überlassen werden.</p>
<p>Unsere Tages-Workshops zur betrieblichen Gesundheitsförderung richten sich insbesondere an Inhaber, Geschäftsführer und Führungskräfte von Klein- und Mittelständischen Unternehmen. Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der betrieblichen Gesundheitsförderung und zudem sofort erstes Handwerkszeug, damit Sie am nächsten Tag die erarbeiteten Inhalte gleich in die Praxis umsetzen können.</p>
<h3>Nächster Termin:</h3>
<p style="padding-left: 30px;">18. Juli 2012</p>
<p style="padding-left: 30px;">9.30 &#8211; 17.30 Uhr</p>
<p style="padding-left: 30px;">Veranstaltungsort: München</p>
<h3>Themen und Referenten:</h3>
<ul>
<li>Prof. Dr. Andreas Beivers: <em>Was ist Gesundheit und wer soll sie erhalten?</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Prof. Dr. Simon Hahnzog: <em>Systematisches Stressmanagement &#8211; Hintergründe und Umsetzung</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Effi Kovatsch: <em>Einführung in die Progressive Muskelentspannung</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Prof. Dr. Simon Hahnzog: <em>Solution-Focused Leadership &#8211; Lösungs- und Ressourcenorientierte Mitarbeiterführung als elementare Voraussetzung für nachhaltige Arbeitsgestaltung</em></li>
</ul>
<h3>Leistungen:</h3>
<p style="padding-left: 30px;">Im Teilnehmerbeitrag sind Workshopgebühr, Seminarunterlagen sowie die Verpflegung inbegriffen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Frühstückskaffee mit Snack zum Ankommen &#8211; Mittagessen mit Flying Buffet von <em>Luca Gültas und seinem Team vom heimspiel München</em> &#8211; Nachmittagskuchen von <em>Miss Lilly&#8217;s Little Bakery</em> &#8211; Tagungsgetränke</p>
<h3>Kosten:</h3>
<p style="padding-left: 30px;">Regulärer Teilnehmerbeitrag: € 390.- inkl. MwSt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 31. Mai 2012: Early-Bird Tarif € 340.- inkl. MwSt.</p>
<h3>Anmeldung:</h3>
<p style="padding-left: 30px;">Da die Teilnehmerzahl auf 25 Plätze begrenzt ist, empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldungen. Ansonsten gelten unsere <a title="AGB" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/agb" target="_blank">AGB</a> entsprechend den Trainingangeboten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Zur Anmeldung oder für weitere Fragen <a title="Kontakt" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/kontakt" target="_blank">kontaktieren Sie uns</a> (Betreff: Workshop BGF) &#8211; wir freuen uns auf Ihre Anfrage!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#top" rel="nofollow">Nach oben</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sozialpsychologie: Soziale Kognition</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-soziale-kognition</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-soziale-kognition#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Urteilsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteil]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/?p=987</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sie können sich diesen Artikel zum Nachlesen und Weiterverarbeiten auch als PDF herunterladen:</p>
<p>&#160;</p>
<table style="padding-left: 60px; width: 420px; height: 60px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="right" valign="top"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/03/hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale-Kognition.pdf" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-989 alignleft" title="hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale Kognition_Titel_blau" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/11/hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale-Kognition_Titel_blau-132x100.jpg" alt="" width="132" height="100" /></a></td>
<td align="left" valign="bottom"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/03/hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale-Kognition.pdf" target="_blank">Prof. Dr. Simon Hahnzog:<br />
Sozialpsychologie &#8211; Soziale Kognition<br />
herunterladen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon"><br />
</a></p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Prof. Dr. Simon Hahnzog &#8211; Ausgewählte Aspekte der Sozialpsychologie:</h3>
<h1>Soziale Kognition</h1>
<h4>Inhaltsübersicht</h4>
<ol>
<li>Soziale Kognition &#8211; Grundlagen</li>
<li>Der Einzelne im </li>&#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-soziale-kognition" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie können sich diesen Artikel zum Nachlesen und Weiterverarbeiten auch als PDF herunterladen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="padding-left: 60px; width: 420px; height: 60px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="right" valign="top"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/03/hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale-Kognition.pdf" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-989 alignleft" title="hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale Kognition_Titel_blau" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/11/hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale-Kognition_Titel_blau-132x100.jpg" alt="" width="132" height="100" /></a></td>
<td align="left" valign="bottom"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/03/hahnzog_organisationsberatung_Sozialpsychologie_Soziale-Kognition.pdf" target="_blank">Prof. Dr. Simon Hahnzog:<br />
Sozialpsychologie &#8211; Soziale Kognition<br />
herunterladen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon"><br />
</a></p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Prof. Dr. Simon Hahnzog &#8211; Ausgewählte Aspekte der Sozialpsychologie:</h3>
<h1>Soziale Kognition</h1>
<h4>Inhaltsübersicht</h4>
<ol>
<li>Soziale Kognition &#8211; Grundlagen</li>
<li>Der Einzelne im sozialen Kontext: Persönlichkeit und Identität</li>
<li>Soziale Wahrnehmung</li>
<li>Attribution</li>
<li>Automatische Prozesse</li>
<li>Stereotype</li>
<li>Eindrucksbildung</li>
<li>Urteilsbildung</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seminar: Die Seele tanzen lassen</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-die-seele-tanzen-lassen</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-die-seele-tanzen-lassen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 12:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching trifft ...]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/?p=847</guid>
		<description><![CDATA[<h3>Seminar für Wahrnehmung, Bewegung und Balance</h3>
<div align="justify">
<div align="justify">
<p>Ihr Körper, seine Sprache und Wahrnehmung, spielt eine wesentliche Rolle im täglichen Leben – privat wie beruflich. In diesem Seminar helfen Ihnen die Elemente aus Bewegung und Tanz den Blick in das Innere Ihres Körpers zu richten, Möglichkeiten zu entdecken innere Ruhe und Stärke </p></div>&#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-die-seele-tanzen-lassen" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Seminar für Wahrnehmung, Bewegung und Balance</h3>
<div align="justify">
<div align="justify">
<p>Ihr Körper, seine Sprache und Wahrnehmung, spielt eine wesentliche Rolle im täglichen Leben – privat wie beruflich. In diesem Seminar helfen Ihnen die Elemente aus Bewegung und Tanz den Blick in das Innere Ihres Körpers zu richten, Möglichkeiten zu entdecken innere Ruhe und Stärke zu finden und nach außen zu transportieren.</p>
</div>
<div align="justify">
<p>Nach diesem Seminar werden Sie Ihre entdeckten Wünsche, Grenzen und Ressourcen bewusster einsetzen und nutzen. Sie werden sich und Ihren Körper besser fühlen, kennen und wahrnehmen.</p>
</div>
<div align="justify">Inhalte sind unter anderem:</div>
<ul>
<li>
<div align="justify">Körperwahrnehmung stärken</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Bedürfnisse äußern</div>
</li>
<li>
<div align="justify">
<div align="justify">Außenwirkung der eigenen Persönlichkeit</div>
</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Entspannung</div>
</li>
<li>
<div align="justify">
<div align="justify">Aus sich herausgehen</div>
</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Ressourcen wahrnehmen und einsetzen</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Neue Ziele entdecken</div>
</li>
</ul>
<p>Beispiele für Methoden, die Sie in diesem Seminar erleben können, sind unter anderem:</p>
<ul>
<li>
<div align="justify">Bewegungssequenzen</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Phantasiereisen und Trance</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Beziehungsskulpturen</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Tanzimprovisation</div>
</li>
<li>Strukturanalyse</li>
<li>Körperreisen</li>
<li>Partnering</li>
<li>
<div align="justify">Selbstreflexion</div>
</li>
</ul>
<p>Rahmenbedingungen:</p>
<ul>
<li>Dauer: 2 bzw. 3 Tage</li>
<li>Teilnehmerzahl: 8 &#8211; 16</li>
<li>Ort: Wir kümmern uns gerne um ein Seminarhaus in Ihrer Nähe, falls Ihnen keine entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen sollten.</li>
</ul>
<p>Leiter:</p>
</div>
<ul>
<li>Prof. Dr. Simon Hahnzog</li>
<li>Sonja Tiling</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Training" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/leistung/training">Zurück zur Übersicht</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seminar: Neue Wege zeichnen</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-neue-wege-zeichnen</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-neue-wege-zeichnen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 12:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching trifft ...]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/?p=845</guid>
		<description><![CDATA[<h3>Seminar für Kunst, Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung</h3>
<div align="left">
<div align="justify">
<p align="justify">Dieses Seminar richtet sich an Ihr gestalterisches Potential – Sie werden Ihre Kreativität stärken und neue Perspektiven von sich selbst erleben:<br />
Schärfen Sie Ihren Blick, betrachten Sie Ihre inneren Bilder und entdecken neue Ziele, Wünsche und Ressourcen.</p>
</div>
<div align="justify">
<p>Neue Wege zeichnen ist je nach Auftrag </p></div>&#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-neue-wege-zeichnen" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Seminar für Kunst, Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung</h3>
<div align="left">
<div align="justify">
<p align="justify">Dieses Seminar richtet sich an Ihr gestalterisches Potential – Sie werden Ihre Kreativität stärken und neue Perspektiven von sich selbst erleben:<br />
Schärfen Sie Ihren Blick, betrachten Sie Ihre inneren Bilder und entdecken neue Ziele, Wünsche und Ressourcen.</p>
</div>
<div align="justify">
<p>Neue Wege zeichnen ist je nach Auftrag und Schwerpunkt als Teambildung, Persönlichkeitsentwicklung oder auch Führungskräfteschulung konzipiert.</p>
<p align="center">„Lernen Sie wie viel Persönlichkeit in einer künstlerischen Äußerung steckt.“</p>
</div>
<div align="justify">
<p>Inhalte sind unter anderem:</p>
<ul>
<li>Kreativitätsförderung</li>
<li>Entscheidungen treffen</li>
<li>Mit dem Zufall zusammenarbeiten</li>
<li>Perspektiven wechseln</li>
<li>Den Blick auf das Wesentliche richten</li>
<li>Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken</li>
<li>Grenzen erkennen und loslassen</li>
</ul>
<ul>
<li><em>Teambildung</em>: Strukturen erkennen, Ressourcen des Teams verdeutlichen</li>
<li><em>Führungskräfteschulung</em>: Neue Wege gehen, Fundament der eigenen Fähigkeiten nutzen</li>
</ul>
</div>
<div align="justify">
<p>Beispiele für Methoden, die Sie in diesem Seminar erleben können, sind unter anderem:</p>
<ul>
<li>Externalisierung</li>
<li>Schnellzeichnen, Doodles, Blindzeichnen</li>
<li>Reframing</li>
<li>Mit &#8220;Aufträgen&#8221; arbeiten</li>
<li>Struktogramme</li>
<li>künstlerische Zufallsverfahren</li>
<li>Team- und Gruppenskulptur</li>
<li>Zeichnen aus der Erinnerung</li>
</ul>
</div>
<div align="justify">
<p>Rahmenbedingungen:</p>
<ul>
<li>Dauer: 1-3 Tage</li>
<li>Teilnehmerzahl: 6– 14</li>
<li>Ort: Wir kümmern uns gerne um ein Seminarhaus in Ihrer Nähe, falls Ihnen keine entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen sollten.</li>
</ul>
</div>
<div align="justify">Trainer:</div>
</div>
<div align="justify">
<ul>
<li>Prof. Dr. Simon Hahnzog</li>
<li>Tanja Ludwig</li>
</ul>
<p><a title="Training" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/leistung/training">Zurück zur Übersicht</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seminar: Aus allen Töpfen schöpfen</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-aus-allen-topfen-schopfen</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-aus-allen-topfen-schopfen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 11:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching trifft ...]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/?p=841</guid>
		<description><![CDATA[<h3>Teambildung durch Coaching und Kochen</h3>
<div align="justify">
<p>Die Örtlichkeit der Begegnung ist jedem bekannt, in jedem Haushalt ist sie zugegen – die Küche – die besten Feste finden dort statt, die spannendsten Diskussionen nehmen dort ihren Anfang und somit bietet dieser Ort den perfekten Boden für ein Teambildungsseminar, das das Gemeinschaftsgefühl fördert.</p>&#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-aus-allen-topfen-schopfen" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Teambildung durch Coaching und Kochen</h3>
<div align="justify">
<p>Die Örtlichkeit der Begegnung ist jedem bekannt, in jedem Haushalt ist sie zugegen – die Küche – die besten Feste finden dort statt, die spannendsten Diskussionen nehmen dort ihren Anfang und somit bietet dieser Ort den perfekten Boden für ein Teambildungsseminar, das das Gemeinschaftsgefühl fördert.</p>
</div>
<div align="justify">
<p>Inhalte:</p>
<ul>
<li>Kooperation im Team fördern</li>
<li>Gemeinsame Ziele benennen</li>
<li>Ressourcen entdecken</li>
<li>Konflikte aufdecken und bearbeiten</li>
<li>Gemeinschaftsgefühl stärken</li>
</ul>
</div>
<div align="justify">
<p>Beispiele für Methoden, die sie in diesem Seminar erleben können:</p>
<ul>
<li>Teamskulptur</li>
<li>Strukturanalyse</li>
<li>Teamkochen</li>
<li>Kochduell</li>
<li>Reframing</li>
<li>Lösungs- und Ressourcenorientierung</li>
<li>Strukturiertes und konstruktives Feedback</li>
</ul>
</div>
<div align="justify">Rahmenbedingungen:</div>
<ul>
<li>Dauer: 1 Tag</li>
<li>Teilnehmerzahl: 4 – 18</li>
<li>Ort: Seminarküche in München oder einem entsprechenden Ort Ihrer Wahl (beispielsweise in Ihrer Kantinenküche vor Ort o.ä.)</li>
</ul>
<p>Trainer:</p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Simon Hahnzog</li>
<li>Luca Gültas</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Training" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/leistung/training">Zurück zur Übersicht</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/seminar-aus-allen-topfen-schopfen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sozialpsychologie: Soziale Interaktion</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-soziale-interaktion</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-soziale-interaktion#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Altruismus]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/?p=780</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sie können sich diesen Artikel zum Nachlesen und Weiterverarbeiten auch als PDF herunterladen:</p>
<p>&#160;</p>
<table style="width: 683px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="center" valign="middle"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Soziale-Interaktion_Titel_blau.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-790" title="hahnzog_organisationsberatung_Soziale Interaktion_Titel_blau" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Soziale-Interaktion_Titel_blau-141x100.jpg" alt="" width="141" height="100" /></a></td>
<td align="left" valign="bottom"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog-organisationsberatung_Sozialpsychologie-Interaktion.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog:<br />
Sozialpsychologie &#8211; Soziale Interaktion<br />
herunterladen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon"><br />
</a></p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Ausgewählte Aspekte der Sozialpsychologie:</h3>
<h1>Soziale Interaktion</h1>
<h4>Inhaltsübersicht</h4>
<ol>
<li><strong></strong>Aggressives Verhalten</li>
<li>Prosoziales Verhalten</li>
<li>Interpersonale Attraktion und intime Beziehungen</li>&#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-soziale-interaktion" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie können sich diesen Artikel zum Nachlesen und Weiterverarbeiten auch als PDF herunterladen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="width: 683px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="center" valign="middle"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Soziale-Interaktion_Titel_blau.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-790" title="hahnzog_organisationsberatung_Soziale Interaktion_Titel_blau" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Soziale-Interaktion_Titel_blau-141x100.jpg" alt="" width="141" height="100" /></a></td>
<td align="left" valign="bottom"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog-organisationsberatung_Sozialpsychologie-Interaktion.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog:<br />
Sozialpsychologie &#8211; Soziale Interaktion<br />
herunterladen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon"><br />
</a></p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Ausgewählte Aspekte der Sozialpsychologie:</h3>
<h1>Soziale Interaktion</h1>
<h4>Inhaltsübersicht</h4>
<ol>
<li><strong></strong>Aggressives Verhalten</li>
<li>Prosoziales Verhalten</li>
<li>Interpersonale Attraktion und intime Beziehungen</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Aggressives Verhalten</h2>
<p>Definition &#8211; Baron &amp; Richardson (1994):</p>
<p>„Aggression ist jede Form von Verhalten, das darauf abzielt, einem anderen Lebewesen zu schaden oder es zu verletzen, wobei dieses Lebewesen motiviert ist, eine solche Behandlung zu vermeiden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Konsequenzen:</p>
<ul>
<li>Aggression ist durch die ihr zugrunde gelegte <strong>Motivation</strong> <em>nicht</em> durch die Konsequenzen definiert.</li>
<li>Notwendige Voraussetzung ist das <strong>Wissen</strong> darum, dass das gezeigte Verhalten schädigen kann. Ansonsten basiert das Verhalten und die bewirkte Schädigung auf Versehen, Fahrlässigkeit oder Unfähigkeit.</li>
<li>Es handelt sich nicht um Aggression, wenn die Schädigung auf Wunsch der geschädigten Person ausgeführt wurde (<strong>Perspektivendivergenz</strong>).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterkategorien:</p>
<ul>
<li>körperliche vs. verbale,</li>
<li>spontane vs. reaktive,</li>
<li>individuelle vs. intergruppale,</li>
<li>instrumentelle vs. feindselige Aggression</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Funktionalität:</p>
<ul>
<li>soziale Identität und Sicherung des Selbstwerts</li>
<li>Soziale Anpassung und Anerkennung</li>
<li>Erlangen knapper Güter</li>
<li>Schädigung</li>
<li>Evolutionärer Erfolg</li>
<li>Verteidigung, Beseitigung aversiver Ereignisse</li>
</ul>
<h3><strong>Entstehung</strong></h3>
<h4> a)    Philosophische Theorien zum Menschenbild:</h4>
<ul>
<li> <strong>Nicollo Macchiavelli (1469 – 1527)</strong>:<br />
Der Mensch ist von Natur aus schlecht. Zugleich hat er jedoch als zentrale Triebfeder das Streben nach mehr und kann daher sozialisiert werden.</li>
<li><strong>Thomas Hobbes (1588 – 1679)</strong>:<br />
„Homo homini lupus“ – Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf – daher kann ein friedliches gemeinsames Zusammenleben nur durch Gesellschaftsverträge gesichert werden.</li>
<li><strong>John Locke (1632 – 1704)</strong>:<br />
Der Mensch ist getrieben von Egoismus, Leidenschaft und Rachsucht.</li>
<li><strong>Jean-Jaques Rousseau (1712 – 1778)</strong>:<br />
Der Mensch ist von sich aus gut und wird erst durch Erziehung verändert.</li>
<li><strong>Sigmund Freud (1856 – 1939)</strong>:<br />
Zwei Triebe als ambivalente Gegenstücke  des Verhaltens: Eros vs. Thanatos</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4>b)    Biologische Theorien:</h4>
<ul>
<li><strong>Verhaltensforschung</strong>:<br />
„Dampfkesselmodell“ (K. Lorenz) = Aggression entsteht aus der Summe aggressiver Energie, die durch einen externen Reiz hervorbricht.<br />
Psychologisch widerlegt (z.B. mehrfache Aggression, etc.)</li>
<li><strong>Genetik</strong>:<br />
Genetischer Einfluss vorhanden, jedoch geringer als Umwelteinflüsse</li>
<li><strong>Hormonelle Einflüsse</strong>:<br />
Sowohl <strong>Testosteron</strong> als auch <strong>Cortisol </strong>zeigen keine eindeutigen, universellen Einflüsse auf aggressives Verhalten.</li>
<li><strong>Physiologische Einflüsse</strong>:<br />
Substanzen wie Alkohol begünstigen aggressive Verhaltensweisen (Selbstaufmerksamkeit und Situationsbeurteilung werden beeinträchtigt).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4>c)    Psychologische Theorien (Auswahl):</h4>
<ul>
<li><em>Frustrations-Aggressions-Hypothese</em> (Miller et al. 1939)<strong><br />
Frustration</strong> (Blockierung einer zielgerichteten Aktivität) löst verschiedene Reaktionen aus, u.a. Aggression. Ob Aggression oder andere Alternativen die Frustrationsreaktion darstellen, hängt von Person- und Umweltvariablen ab, z.B. Flucht- oder Erstarrungsreaktion („fight, flight oder freeze“).<br />
Allerdings: Aggression ist dominante Reaktion auf Frustration.Kann die Frustrationsquelle nicht erreicht werden, so kann es zu einer <strong>Aggressionsverschiebung</strong> kommen, die sich gegen eine leichter zugängliche oder weniger bedrohliche Person richtet (Zielsubstitution) oder auf eher indirekte Art geäußert wird (Reaktionssubstitution).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Theorie der aggressiven Hinweisreize</em>, „Situative Cues“ (Berkowitz 1967)<br />
Beeinflusst wird die aggressive Reaktion u.a. von <strong>aggressiven Hinweisreizen &#8211; </strong>Waffeneffekt (Berkowitz et al. 1967): Zuvor frustrierte Vpn, reagierten aggressiver, wenn neben ihnen eine Pistole lag, als Vpn der KG, neben denen ein Federballschläger lag.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>operante Konditionierung</em>(Skinner 1948)Definition und Abgrenzung:<br />
Beim „<strong>instrumentellen Lernen</strong>“ oder „<strong>Operanten Konditionieren</strong>“ werden Lernprozesse beschrieben, bei denen die Ereignisse von der Ausführung einer Aktion abhängen. Im Unterschied zum Klassischen Konditionieren, bei dem der US unabhängig von der CR auftritt.<br />
Hier wird S-R-Beziehung statt S-S-Beziehung gelernt!<strong>Gesetz des Effekts </strong>(Edward L. Thorndike 1898):<br />
Thorndike untersuchte an Katzen, wie schnell sie sich aus Käfigen („puzzlebox“) befreien konnten. Das Lernen basiert hierbei auf dem Prozess des „trial and error“. Die Befreiungsversuche wurden immer kürzer, daraus folgerte Thorndike:<br />
Folgt auf ein Verhalten eine befriedigende Konsequenz, so erhöht sich die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses erfolgreichen (verstärkten) Verhaltens.Verstärkung<strong><br />
festigt</strong> die Assoziation zwischen Verhalten und Konsequenz</p>
<p>Löschung<strong><br />
schwächt</strong> diese Assoziation</p>
<p>Bestrafungunterdrückt nur das Auftreten des Verhaltens (die <strong>Performanz</strong>), die <strong>Kompetenz</strong> (die Fähigkeit, im Prinzip das Verhalten zu zeigen) bleibt bestehen. Fällt die Bestrafung weg, tritt das zuvor gezeigte Verhalten schnell wieder auf.<br />
Bestrafung ist keine gute Methode der Verhaltenskontrolle.<br />
Will man unerwünschtes Verhalten eliminieren muss man Löschungsbedingungen herstellen. Außerdem die Gefahr der klassischen Konditionierung negativer Emotionen (Wut, Hass, Schmerz, Trauer) mit strafender Person als CS.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Konsequenzen für Pädagogik, Führung u. Kommunikation</strong>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn Bestrafung zur Verhaltenskontrolle eingesetzt wird, dann:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>kurze Dauer der Bestrafung</li>
<li>geringe Intensität (Vermeidung klassisch konditionierter aversiver Emotionen mit Erziehungsperson als CS</li>
<li>keine körperliche Züchtigung (Vermeidung klassisch konditionierter aversiver Emotionen mit Erziehungsperson als CS)</li>
<li>sollte auf Situation beschränkt bleiben, in der das unerwünschte Verhalten auftritt (diskriminative Hinweisreize beachten)</li>
<li>unmittelbare Kontingenz beachten (nicht: „Warte bis Papa nach Hause kommt.“)<strong></strong><strong></strong></li>
<li><strong>Wichtig</strong>: Aufzeigen leicht durchführbarer Verhaltensalternativen, die mit positiver Verstärkung einher gehen (vgl. <a title="Konstruktives Feedback" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/konstruktives-feedback" target="_blank">konstruktives Feedback</a>)<strong>.</strong></li>
</ul>
</blockquote>
<ul>
<li><em>Modelllernen</em> (Bandura 1977)</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;">Leitgedanke:</p>
<p style="padding-left: 60px;">Erfahrungen über Verhaltens-Verstärkungskontingenzen braucht nicht jeder Mensch persönlich zu machen, sondern kann sie <strong>per Beobachtung </strong>sammeln und der Steuerung seines eigenen Verhaltens zugrunde legen.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Definition:<br />
Beobachtungslernen beschreibt den Erwerb oder die Veränderung von Verhaltensweisen durch Beobachtung eines <strong>sozialen Modells </strong>      (Vorbildes), welches entweder real oder symbolisch, beispielsweise durch Film, Fernsehen, Text etc. gegeben sein kann.</p>
<p style="padding-left: 60px;"> Modelllernen ist <strong>am erfolgreichsten</strong>, wenn:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>beobachtet wird, dass das Modell für sein Verhalten verstärkt wird.</li>
<li>das Modell als positiv wahrgenommen wird (z.B. wenn es beliebt erscheint, über Macht verfügt, respektiert wird).</li>
<li>der Beobachter Ähnlichkeiten zwischen sich und dem Modell wahrnimmt (z.B. Modell hat ähnliche Hobbies, Fähigkeiten, Beruf).</li>
<li>das Verhalten des Modells sichtbar und auffällig ist (Figur-Grund Gliederung).</li>
<li>die Kompetenz des Beobachters ausreicht, das Modellverhalten nachzuahmen (Handlungen können neu sein, müssen aber in ihrer Komplexität dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasst sein.)</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="padding-left: 30px;"><strong> </strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Konsequenz für Erziehungs- und Führungsverhalten</strong>:<br />
Sich des eigenen Modellverhaltens bewusst sein und sich dementsprechend verhalten: „Live what you preach.“</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><em>Erregungsübertragung</em> (Zillmann 1978)</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;"> Grundlage:<br />
Erhöhte physiologische Erregung (engl. „arousal“ &#8211; z.B. körperliche Erschöpfung, Hunger, Durst etc.) kann aggressive Reaktionen (egal welcher Ursache) verstärken.</p>
<ul>
<li><em>Theorie der Errungsübertragung</em> (Excitation-Transfer):</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;">Die Theorie geht davon aus, dass erhöhte Erregung die Aggressionsbereitschaft steigert, auch in Situationen, die nicht Ursache der Erregung sind. Dabei kann eine Resterregung aus früheren Situationen zur Erregung aus der aktuellen Situation additiv hinzukommen.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Je unklarer die Ursache für die körperliche Erregung, desto stärker der Effekt der Erregungsübertragung.</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><em>Kognitiv-Neoassoziationistisches Modell</em> (Berkowitz 1993)</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;">Grundlagen:<br />
Theoretisches Modell, dass den Zusammenhang zwischen <strong>negativem Affekt </strong>und <strong>aggressivem Verhalten </strong>beschreibt.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Es werden insbesondere <strong>Gedächtnis- und Bewertungsprozesse </strong>berücksichtigt. Demnach kann ein negativer Affekt zu zwei möglichen Gedächtnissystemen führen, die wiederum eine spezifische Reaktion zur Folge haben („fight or flight“).</p>
<p style="padding-left: 60px;">Einfache Assoziationen sind entscheidend für die Art der Reaktion.</p>
<p style="padding-left: 30px;"> <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Kognitiv-Neoassoziationistisches-Modell.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-783" title="hahnzog_organisationsberatung_Kognitiv-Neoassoziationistisches-Modell" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Kognitiv-Neoassoziationistisches-Modell-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a></p>
<p style="padding-left: 60px;"> Nicht  die Situation an sich, sondern erst die Assoziationen und Kognitionen führen zu Aggression!</p>
<p style="padding-left: 60px;"> <strong>Kritik</strong>: Dritte basale Angstreaktion („freeze“) wird nicht berücksichtigt.</p>
<h4> d) Personale Bedingungen:</h4>
<ul>
<li><strong> Aggression als trait (stabiles Persönlichkeitsmerkmal)</strong>:<br />
Zeitliche Stabilität vergleichbar mit der von Intelligenzwerten. Dadurch ist bei sehr hohen und sehr niedrigen Werten zukünftiges aggressives Verhalten relativ gut vorhersagbar.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Feindselige Attributionsstile</strong>:<br />
Tendenz, mehrdeutiges Verhalten anderer Personen als Ausdruck feindseliger Absicht zu interpretieren. à „culture of honour“</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Geschlechterunterschiede</strong>:<br />
Kriminalstatistiken belegen ein einen starken Männerüberhang bei Gewaltverbrechen. Die Stärke des Geschlechtseffekts ist jedoch von mittlerer Größenordnung und zudem für verbale Aggression geringer als für körperliche.</li>
</ul>
<h4>e) situative Bedingungen:</h4>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Alkohol</strong>:<br />
Spielt eine wichtige Rolle bei Gewaltverbrechen, insbesondere Mord, häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch, sexueller Gewalt, Partnergewalt und intergruppaler Gewalt (aggressionsfördernde Wirkung auch bei anderen psychogenen Substanzen, u.a. Koffein!).<br />
Allerdings starke intraindividuelle Unterschiede (à Persönlichkeitsfaktoren).</li>
</ul>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Temperatur</strong>: <strong>Hitzehypothese</strong> (Anderson et al. 2000):<br />
Gewaltverbrechen im Sommer häufiger als im Winter. Jedoch Einfluss des unterschiedlichen Sozialverhaltens.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">In Laborexperimenten ließen sich keine eindeutigen Ergebnisse belegen:<br />
Anstieg von aggressivem Verhalten bei steigender Temperatur (u.a. auch bei Schwüle, Schmerz, Gestank), jedoch sinkt die Aggressionstendenz ab 30° C wieder.</p>
<h4>f)    Mediale Gewaltdarstellung:</h4>
<p>Empirische Untersuchungen (Labor-, Längsschnitt-, Korrelationsstudien) belegen, dass die Wahrscheinlichkeit aggressiven und gewaltsamen Verhaltens durch Gewalt in den Medien sowohl kurz- als auch langfristig erhöht wird.</p>
<p>Jedoch sind die Effektstärken ziemlich gering.</p>
<p>Wirkung:</p>
<ul>
<li><em>Accessibility</em>: Leichtigkeit für den Zugriff auf aggressive Muster erhöht.</li>
<li><em>Soziale Lernprozesse</em>: Großteil der dargestellten aggressiven Verhaltensweisen wird belohnt oder bleibt unbestraft.</li>
<li><em>Habituation</em>: Mitgefühl mit den Leiden von Gewaltopfern wird durch langfristigen medialen Gewaltkonsum verringert.</li>
<li>Entwicklung eines <em>feindseligen Attributionsstils</em> bei mehrdeutigen Situationen wird gefördert.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>2. Prosoziales Verhalten</strong></h2>
<p>Definitionen</p>
<p style="padding-left: 30px;"> <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Prosoziales-Verhalten.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-784" title="hahnzog_organisationsberatung_Prosoziales Verhalten" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Prosoziales-Verhalten-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a></p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Helfen</strong>:<br />
Handlungen, die die Absicht verfolgen, die Situation des Hilfeempfängers zu verbessern.</li>
<li><strong>Prosoziales Verhalten</strong>:<br />
Hilfeverhalten, das nicht durch berufliche oder private Verpflichtungen motiviert ist und nicht von einer Organisation ausgeführt wird. Begrenzte Ausnahmen: Wohltätigkeitsorganisationen.</li>
<li><strong>Altruismus</strong>:<br />
Prosoziales Verhalte, dessen oberstes Ziel darin besteht, einer anderen Person zu nützen, und persönliche Ziele nachrangig sind.</li>
</ul>
<h4>Sozialer Einfluss:</h4>
<p><strong>Variablen der sozialen Situation </strong>haben den größten Einfluss darauf prosoziales Verhalten zu behindern oder zu verhindern:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><em>Effekt der Anzahl (Verantwortungsdiffusion) </em>(Darley &amp; Latané 1968):<br />
Einfluss der Gruppengröße auf das Hilfeverhalten: Je größer die Anzahl der Gruppenmitglieder, desto geringer Wahrscheinlichkeit dafür.<span style="text-decoration: underline;"><br />
Hintergrund</span>: Jeder Einzelne glaubt, dass nicht die ganze Verantwortung alleine auf ihm lastet – er „teilt“ diese mit den anderen Zeugen.</li>
</ul>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>„<em>Nothing has happend</em>“:<br />
<em>Implizite Modellierung </em>durch das Verhalten der anderen Zeugen: Die Zeugen sind sich gegenseitig Modell für Passivität, „Nichts-Tun“ wird zu einer sozialen Norm (<em>Pluralitische Ignoranz</em>)</li>
</ul>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><em>„Fear of embarrassment“</em>:<br />
Aus Angst, sich zu blamieren, entsteht Verlegenheit. Dies spielt insbesondere dann, wenn die Zweifel daran erfolgreich zu sein hoch       sind.  Der gleiche Effekt tritt ein, wenn die Situation irrtümlich als gefährlich eingeschätzt werden könnte (<em>Bewertungsangst</em>).</li>
</ul>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><em>Eile</em>:<br />
Je stärker potenzielle Helfer unter Zeitdruck stehen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie helfen.</li>
</ul>
<p>Hilfeverhalten im Notfall: <strong>Rahmenmodell des Hilfeverhaltens </strong>(Darley &amp; Latané 1968):</p>
<p style="padding-left: 30px;">a)   <em> Erkenne die Situation</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">b)  <em>  Interpretiere die Situation als Notsituation</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Hilfsbedürftigkeit muss eindeutig signalisiert sein und auch Kontextreize  müssen für Notsituation sprechen vgl. Attributionsprozesse!</p>
<p style="padding-left: 30px;"> Problem: Pluralistische Ignoranz:<br />
„Die anderen helfen nicht, also gibt es auch keine Notsituation.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">c)    <em>Übernehme persönliche Verantwortung</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Problem: <em>Verantwortungsdiffusion</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em></em>d)    <em>Wähle einen Weg, um zu helfen</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">e)    Führe die Entscheidung aus!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Voraussetzung: Möglichkeit und Fähigkeit zur Hilfeleistung.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Nur wenn alle fünf Stufen erfolgreich absolviert werden, kommt es zu Hilfeverhalten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"> Weitere Einflussvariablen: Kosten-Nutzen-Rechnung, Gerechte-Welt-Phänomen, Einfluss von Stereotypen etc.</p>
<h4><strong>Entstehung</strong> von prosozialem Verhalten</h4>
<p style="padding-left: 30px;"> a)    <em>Der evolutionäre/soziobiologische Ansatz</em>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Prosoziales Verhalten gegenüber Verwandten (Träger ähnlicher Genkombinationen) erhöht eine erfolgreiche Verteilung der eigenen Gene in die nächste Generation. Die Bereitschaft zur Hilfeleistung steigt mit dem Grad der Verwandtschaft.</p>
<p style="padding-left: 30px;"> Problem: Keine interindividuellen und kontextabhängigen Unterschiede.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>b)    </em><em>Reziproker Altruismus<br />
</em>Hintergrund: Prosoziales Verhalten erhöht die eigene Überlebenschance. Nutzen der geleisteten Hilfe: Chance, selbst Hilfe zu erhalten, ist erhöht.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em></em>Bedingungen: Vertrauen, Stabilität in die Gruppenmitgliedschaft, Dauerhaftigkeit der Gruppe, hohe gruppeninterne Wiedererkennbarkeit.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Kulturunabhängige Reziprozitätsnormen:<br />
Menschen sollen denen helfen, die ihnen geholfen haben.<br />
Menschen sollen die nicht verletzen, die ihnen geholfen haben.</p>
<p style="padding-left: 30px;">c)    <em>Der individualistische Ansatz</em>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Hilfreiches Verhalten wird weniger durch genetische Bedingungen, sondern eher durch soziales Lernen erworben.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Effekte der Emotion</em>:<br />
Im Allgemeinen fördert <em>positive Stimmung </em>die Bereitschaft zur Hilfeleistung. Die Auswirkungen der positiven Stimmung sind zeitlich nur sehr begrenzt jedoch stärker und beständiger als die Effekte negativer Stimmung.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Auch <em>negative Affekte </em>können prosoziales Verhalten hervorrufen:<br />
Interpersonelle Schuld (empfundene Verantwortung für das Leiden eines anderen) erhöht prosoziales Verhalten und trägt in der Regel dazu bei, dass persönliche Beziehungen aufrecht erhalten werden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Zudem: Das Leid anderer erzeugt negative Gefühle, diese werden durch Hilfeleistung verringert.</p>
<p style="padding-left: 30px;"> Allerdings: Traurigkeit senkt die Bereitschaft zur Hilfeleistung.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Persönlichkeitsfaktoren</em>, die prosoziales Verhalten vor allem bedingen:</p>
<ul>
<li> Empathie</li>
<li> soziale Verantwortung</li>
<li> internale Kontrollüberzeugung</li>
<li> Glaube an eine gerechte Welt</li>
<li> positives Selbstwergefühl</li>
</ul>
<h4>Besondere Perspektiven von Hilfeverhalten:</h4>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Kompetitiver Altruismus</strong>:<br />
Sich gegenseitig an Altruismus in der Öffentlichkeit übertreffen, um in der Rangliste höher zu steigen und selbst besseren Zugang zu Ressourcen zu bekommen.</li>
</ul>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Konsequenzen von Hilfe:<br />
</strong>Hilfe erhalten wird nicht immer positive wahrgenommen. Wenn Hilfe nicht benötigt wird oder der Selbstwert unter der Zuhilfenahme von Unterstützung verringert wird, kann implizieren, dass der Hilfeempfänger schwach und bedürftig ist.</li>
</ul>
<h4>Voraussetzung für erfolgreiche Hilfeleistung:</h4>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Reduktion von Ambiguität („Ich brauche jetzt Hilfe.“)</li>
<li>konkrete Verantwortlichkeit herstellen („Ich brauche deine Hilfe.“)</li>
<li>Identifikation mit Hilfsbedürftigem fördern („Versetz dich in meine Lage.“)</li>
<li>Aktivierung von Normen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3. Interpersonale Attraktion und intime Beziehungen</h2>
<p>Grundlagen:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Affiliation</strong>:<br />
Die Tendenz, die Gesellschaft anderer Menschen zu suchen,  selbst wenn wir uns ihnen nicht besonders nahe fühlen.</li>
</ul>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Attraktivität</strong> – Zwischenmenschliche Anziehung:<br />
Positive Gefühle gegenüber einer anderen Person einschließlich der Tendenz, die Gegenwart des anderen zu suchen.</li>
</ul>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Bindungstheorie</strong> (John Bowlby, 1969):<br />
Affiliation ist eine angeborene Verhaltenstendenz, die dazu führt, dass Neugeborene bei Gefahrensituationen engen Kontakt zu ihrer Mutter suchen und so eine enge Beziehung aufbauen. Durch Verhaltensweisen wie Lächeln und Schreien erhöhen sie ihre Überlebenschancen.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">Je sicherer diese Bindungserfahrung, desto stabiler die Grundlage für intime Beziehungen im Erwachsenenalter</p>
<h4>Theorie des sozialen Vergleichs (Festinger):</h4>
<p>Hypothese:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Menschen suchen den Kontakt zu den Personen, mit denen sie sich am besten vergleichen können, um Informationen über ihre eigenen Emotionen und  ihr effektivstes Verhalten zu erhalten.</p>
<p>Insbesondere folgende Grundannahmen bedingen soziale Vergleiche:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Menschen haben das Bedürfnis, sich ein realistisches Bild von der Welt zu machen – die eigene Persönlichkeit eingeschlossen.</li>
<li>Wenn objektive Vergleiche nicht möglich sind, findet sozialer Vergleich statt.</li>
<li>Ein Grundmotiv des Menschen ist es, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern.</li>
<li>Personen mit ähnlichen Eigenschaften/Hintergrund bieten die meisten Informationen für soziale Vergleiche (Peer comparison).</li>
<li>Menschen sind motiviert Einstellungsdissonanzen zu anderen zu reduzieren.</li>
</ul>
<h4>Soziale Unterstützung – vier Komponenten (House 1981):</h4>
<p>Attraktivität erfüllt unter anderem den Zweck, soziale Unterstützung einfacher und erfolgreicher zu erhalten. Hierbei kann die Art der Unterstützung in vier verschiedenen Komponenten differenziert werden:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><span style="text-decoration: underline;">Emotionale</span> Unterstützung (sich umsorgt, geliebt und geschätzt fühlen)</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Einschätzung</span>sunterstützung (Rückmeldung, wie man Objekte bewertet)</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Informationale</span> Unterstützung (Informationen zu Objekten erhalten)</li>
<li><span style="text-decoration: underline;">Instrumentelle</span> Unterstützung (konkrete Hilfe erhalten)</li>
</ul>
<h4><strong>Einsamkeit:</strong></h4>
<p>Affektive Reaktion auf das subjektiv empfundene Defizit von Anzahl und Art sozialer Beziehungen. Es werden differenziert (Weiss 1975):</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Nichtvorhandensein eines vertrauten Partners→ <span style="text-decoration: underline;">emotionale Einsamkeit</span></li>
<li>Nichtvorhandensein unterstützender Freunde sowie fehlende Einbettung  ein soziales Netz → <span style="text-decoration: underline;">soziale Einsamkeit</span></li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">Emotionale Einsamkeit kann kaum durch Freunde oder soziale Netzwerke kompensiert werden (vgl. Bindungstheorie).</p>
<p style="padding-left: 30px;"> Epidemiologische Untersuchungen belegen: Erhöhte Sterblichkeit im Alter bei sozialer Einsamkeit (insbes. Männer).</p>
<h4><strong> Entstehung von Freundschaften &#8211; Räumliche Umwelt:</strong></h4>
<p>Räumliche Nähe erleichtert die Entstehung von Freundschaften (Festinger et al. 1950, Back et al. 2008):</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Weniger (räumliche) Hürden für die Entwicklung einer Freundschaft.</li>
<li>Größere Wahrscheinlichkeit für mehr Informationen über andere Personen.</li>
<li>Möglichkeit gemeinsame Interessen und Einstellungen zu entdecken eher gegeben als bei räumlicher Distanz.</li>
<li>Mere-Exposure-Effekte à Intensives Menschliches Zusammensein</li>
<li>Nicht zuletzt:<br />
Je mehr räumliche Nähe &#8211; auch bedingt durch Institutionen, Regionen, Veranstaltungen, die wiederum ähnliche Einstellungen ermöglichen &#8211; desto höher die Wahrscheinlichkeit, sich zu begegnen.</li>
<li>Ähnlichkeit von Einstellungen:</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">Ähnlichkeit in Bezug auf Alter, Familienstand, Ethnie, Intelligenz und insbesondere in Bezug auf Einstellungen begünstigen Freundschaften.</p>
<p>Heymans &amp; Wiersma (1905):<br />
Menschen sind häufiger mit Partnern verheiratet, die ähnliche Einstellungen (z.B. in Bezug auf: Essen &amp; Trinken, Politik und Religion).</p>
<p>Byrne (1971) – Attraktionsparadigma:<br />
Zwischenmenschliche Anziehung ist direkt proportional zu der   Ähnlichkeit der Einstellungen zwischen den Personen.<br />
Zentrale Wirkung: Klassische Konditionierung durch emotionale Reaktion       auf Einstellungsäußerung.</p>
<p>Neben Vertrautheit ist <strong>physische Attraktivität</strong> eine starke Determinante von Sympathie:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>„What is beautiful is good“-Stereotyp:<br />
Attraktiven Personen werden bessere Eigenschaften zugeschrieben.</li>
<li>Halo-Effekt: Attraktivität überstrahlt andere Eigenschaften</li>
<li>Self-fulfilling-prophecies</li>
<li>Determinanten der physischen Attraktivität:</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">Symmetrie</p>
<blockquote>
<ul>
<li>„Babyface“-Stereotyp bei Frauen (Zebrowitz 1997):</li>
<li>große Augen, rundes Gesicht, schmale Nase und Kinn.</li>
<li>Evolutionsbiologische Perspektive: Attraktiv sind solche Merkmale, die die<br />
Chance auf erfolgreiche Reproduktion erhöhen</li>
<li>Übereinstimmung mit aktuellen Normen der Attraktivität</li>
</ul>
</blockquote>
<h4><strong> Komponenten einer Liebesbeziehung (Sternberg 1988):</strong></h4>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Intimität: </strong>Vertrauen, Nähe, Verbundenheit, Wärme und Selbstöffnung</li>
<li><strong>Leidenschaft: </strong>Physische Erregung, sexuelle Anziehung, starke Gefühle</li>
<li><strong>Bindung: </strong>Kurzzeitig: Entscheidung, eine Person zu lieben Langfristig: Bindung, Aufrechterhaltung</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;"> <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Dreiecksmodell-der-Liebe.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-785" title="hahnzog_organisationsberatung_Dreikomponentenmodell der Liebe" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Dreiecksmodell-der-Liebe-347x300.jpg" alt="" width="347" height="300" /></a></p>
<p>Arten von Liebe nach der Dreieckstheorie (Sternberg 1988):</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Nicht-Liebe</strong>: Weder Intimität noch Leidenschaft noch Bindung</li>
<li><strong>Mögen</strong>: Starke Vertrautheit, aber geringe Leidenschaft und Bindung</li>
<li><strong>Romantische Liebe</strong>: Intimität u. Leidenschaft, geringe Bindung (à Flirt)</li>
<li><strong>Vernarrtheit</strong>: Starke Leidenschaft, aber geringe Intimität und Bindung</li>
<li><strong>Alberne Liebe</strong>: Leidenschaft und Bindung, jedoch geringe Vertrautheit</li>
<li><strong>Leere Liebe</strong>: Intensive Bindung, geringe Leidenschaft und Vertrautheit</li>
<li><strong>Kumpelhafte Liebe</strong>: Vertrautheit und Bindung, geringe Leidenschaft</li>
<li><strong>Vollendete / Vollkommene Liebe </strong></li>
</ul>
<p>Bindungsstile nach Bartholomew &amp; Horowitz (1991):</p>
<p style="padding-left: 30px;"> <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Bindungsstile.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-786" title="hahnzog_organisationsberatung_Bindungsstile" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_organisationsberatung_Bindungsstile-400x134.jpg" alt="" width="400" height="134" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;">  Personen mit sicherem Bindungsstil:</p>
<p style="padding-left: 30px;">sind weniger eifersüchtig; können leichter um Unterstützung bitten; haben weniger Angst, verlassen zu werden; neigen dazu Partnern stärker zu vertrauen; haben stabilere und befriedigende Beziehungen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong> </strong></p>
<h4>Festlegung (Commitment) auf einen Partner:</h4>
<p>Folgende Faktoren erhöhen die subjektiv empfundene Zufriedenheit der Partner in einer Liebesbeziehung &#8211; Investment-Modell (Rusbult &amp; Buunk, 1993):</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li><strong>Hohe Zufriedenheit</strong>:<br />
Hohe Erträge aus Partnerschaft, erhöhen Zufriedenheit und Festlegung</li>
<li><strong>Geringe Qualität der Alternativen</strong>:<br />
Geringe Chancen auf bessere Alternativen (alternative Partner, Alleinleben, Substitution durch Freunde, Beruf etc.) erhöhen Festlegung.</li>
<li><strong>Höhe der Investitionen</strong>:<br />
Je höher die Investition (Zeit und Energie, Opfer bringen, Freundeskreis aufbauen, gemeinsame Erinnerungen, Hobbies, Besitztümer) in die Partnerschaft, desto höher die Festlegung.</li>
</ul>
<h4> Trennen – Verlassen – Scheidung:</h4>
<p><strong>Risikofaktoren</strong>, die eine Trennung/Scheidung begünstigen:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Junge Paare, die zum ersten Mal heiraten</li>
<li>„Egocentric-Bias“: Eigenes Verhalten ist sowohl Grund als auch Ziel de Verhaltens des Partners</li>
<li>Nach den ersten fünf Jahren einer Ehe nimmt das Risiko einer Scheidung signifikant ab.</li>
<li>Kinder</li>
<li>Mangelnde Konfliktbewältigung und negative Kommunikation</li>
<li>Übertragung von beruflichen Problemen auf die Partnerschaft</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Literatur</h2>
<p>Lehrbücher:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Aronson, E., Wilson, T.D. &amp; Akert, R.M. (2008). <em>Sozialpsychologie</em>. München: Pearson Studium.</li>
<li>Baron, R. A., Branscombe, N. &amp; Byrne, D. (2008). <em>Social Psychology</em>. Boston: Pearson.</li>
<li>Bierhoff, H.-W. &amp; Frey, D. (Hrsg.)(2006). <em>Handbuch der Sozialpsychologie und Kommunikationspsychologie</em>. Göttingen: Hogrefe.</li>
<li>Gerrig, R. &amp; Zimbardo, P. (2008). <em>Psychologie</em>. München: Pearson.</li>
<li>Jonas, K., Stroebe, W. &amp; Hewstone, M. (Hrsg.) (2007). <em>Sozialpsychologie</em>. Heidelberg: Springer.</li>
<li>Marmet, O. (2006). <em>Ich und du und so weiter. Kleine Einführung in die Sozialpsychologie</em>. Weinheim: Beltz.</li>
<li>Werth, L. &amp; Mayer, J. (2008). <em>Sozialpsychologie</em>. Berlin: Spektrum.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">Weitere Quellen und Literatur erhalten Sie gerne auf Anfrage oder in unseren <a title="Literatur" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/literatur">Literaturempfehlungen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Systemische Perspektive von Beratung</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/systemische-perspektive-von-beratung</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/systemische-perspektive-von-beratung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 13:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog-organisationsberatung_Systemische-Beratung.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog &#8211; Die Systemische Perspektive von Beratung</a></p>
<p>&#160;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung:</h3>
<h1 align="left">Die systemische Perspektive<br />
von Beratung und Coaching</h1>
<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete &#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/systemische-perspektive-von-beratung" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></p>]]></description>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog-organisationsberatung_Systemische-Beratung.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog &#8211; Die Systemische Perspektive von Beratung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung:</h3>
<h1 align="left">Die systemische Perspektive<br />
von Beratung und Coaching</h1>
<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich das wissenschaftliche Weltbild durch eine stark mechanische Perspektive aus. Menschliche Verhaltensweisen wurden als mechanische und linear-kausale Ergebnisse von herkunftsbedingten oder lern-theoretischen Dimensionen betrachtet (Ursache → Wirkung).</p>
<p><br clear="ALL" /> Über Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und Psychologie begann in den 30er bis 50er Jahren des 20. Jhdt. ein Paradigmenwechsel hin zu einer Systemtheorie, die komplexere Zusammenhänge der Entstehung und Auswirkung menschlichen Verhaltens ermöglichte. Ausgehend von der Analyse technischer Systeme wurden „<strong>Regelkreise</strong>“ beschrieben, in welchen die Systemkomponenten in wechselseitiger Abhängigkeit zueinander stehen (auch: <strong>Kybernetik 1. Ordnung</strong>). Ein technisches Standardbeispiel hierfür ist die gegenseitige Abhängigkeit von Thermostat und Heizung:</p>
<p><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-759" title="hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik-400x174.jpg" alt="" width="400" height="174" /></a></p>
<p align="left">Zwischen beiden Systemkomponenten besteht eine wechselseitige Abhängigkeit:<br />
Die Wärme der Heizung wirkt auf das Thermostat, das ab einer bestimmten Einwirkung die Heizung deaktiviert, wodurch die Wärme nachlässt und ab einem bestimmten Grenzwert wiederum das Thermostat veranlasst wird, die Heizung zu aktivieren, usw.</p>
<p>Zudem sind Systeme mehr oder weniger deutlich von einer <strong>Systemumwelt</strong> abzugrenzen, wobei die <strong>Systemgrenze</strong> (im Beispiel: Fenster oder Tür) variabel ist gegenüber weiteren Systemen. Komplexere Systeme als in diesem einfachen Beispiel zeichnen sich wiederum durch weitere Subsysteme aus, die sich wiederum gegenseitig nach mehr oder weniger komplexen <strong>Regeln</strong> gegenseitig bedingen. Dadurch lässt sich einer der klassischen Definitionen der systemischen Perspektive ableiten:</p>
<p><em>„A system is a set of objects together with relationships          </em><br />
<em> between the object und between their attributes.“</em> (Hall &amp; Fagen 1956)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die wechselseitige Beeinflussung der Bestandteile eines Systems sorgt dafür, dass sich immer wieder ein Zustand der Balance einstellt: die <strong>Homöostase</strong>. Insbesondere soziale Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass der Zustand der Homöostase <em>aus sich selbst heraus</em> erzeugt wird – man spricht hierbei von <strong>Autopoiese</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies bedeutet allerdings, dass im Rahmen systemischer Beratung keine Steuerung eines Systems von außen, ja wahrscheinlich nicht einmal eine Diagnose oder ein Verstehen des Systems aus der externen Perspektive, möglich ist. Vielmehr sind Berater Teil des Systems und  unter-liegen denselben konstruktivistischen Grundbedingungen (<strong>Kybernetik 2. Ordnung, </strong>vgl. Skript: <a title="Kybernetik und Beratung" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/kybernetik-und-beratung">Kybernetik und Beratung</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kybernetik und Beratung</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/kybernetik-und-beratung</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/kybernetik-und-beratung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 13:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog-organisationsberatung_Systemische-Beratung_Kybernetik-und-Beratung.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung: Kybernetik und Beratung</a></p>
<p>&#160;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung:</h3>
<h1 align="left"><strong>Kybernetik und Beratung –<br />
Eine zirkuläre Kausalität</strong><strong></strong></h1>
<h4 align="left"><strong>1.    </strong><strong>Begriffsbestimmung</strong></h4>
<p>Nobert Wiener:<br />
Interdisziplinäre Wissenschaft, &#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/kybernetik-und-beratung" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></p>]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung:</h3>
<h1 align="left"><strong>Kybernetik und Beratung –<br />
Eine zirkuläre Kausalität</strong><strong></strong></h1>
<h4 align="left"><strong>1.    </strong><strong>Begriffsbestimmung</strong></h4>
<p>Nobert Wiener:<br />
Interdisziplinäre Wissenschaft, die die <em>Steuerung</em> und <em>Regelung</em> technischer, menschlicher und sozialer Systeme untersucht.</p>
<p>Beispiel: Regelkreis von Thermostat und Heizung (vgl. Artikel/Skript: <a title="Systemische Perspektive von Beratung" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/systemische-perspektive-von-beratung" target="_blank">Systemische Beratung</a>):</p>
<p><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-764" title="hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik1-400x174.jpg" alt="" width="400" height="174" /></a></p>
<p>→ Zentraler Aspekt kybernetischer Theorien: <em>Zirkularität</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>2.    Bedeutende Konstrukte:</h4>
<h5>a) Kausalität</h5>
<ul>
<li>Klassische Kausalität:</li>
</ul>
<p><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik_klassische-Kausalit%C3%A4t.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-765" title="hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik_klassische Kausalität" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik_klassische-Kausalit%C3%A4t.jpg" alt="" width="303" height="60" /></a></p>
<ul>
<li><strong>Zirkuläre Kausalität:</strong></li>
</ul>
<p><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik_zirkul%C3%A4re-Kausalit%C3%A4t.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-767" title="hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik_zirkuläre Kausalität" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Kybernetik_zirkul%C3%A4re-Kausalit%C3%A4t.jpg" alt="" width="769" height="151" /></a></p>
<h5>b) Trivialität</h5>
<ul>
<li>Triviale Maschinen:<br />
arbeiten nach einer festgelegten Regel, die einen Zustand in den anderen überführt.<br />
→ „Verhalten“ ist absolut (in allen Variablen) analysierbar!</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Nicht-triviale Maschinen:<br />
</strong>haben zudem Regeln, welche diese festgelegten Regeln verändern –eine „Maschine in der Maschine.“ (Foerster)<br />
→ „Verhalten“ ist nicht determiniert!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h5>c) Balance und Struktur</h5>
<ul>
<li><strong>Homöostase / Attraktor</strong>:<br />
Gleichgewichtszustand, der durch Feedback sichergestellt wird.<span style="text-decoration: underline;"><br />
Folgerungen</span>:<br />
→ „Schmetterlingseffekt“<br />
→ Selbstorganisation nicht-trivialer Systeme</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Autopoiese:</strong><br />
Fähigkeit lebender Systeme, sowohl die Elemente aus welchen Sie bestehen als auch ihre eigene Struktur aus sich selbst heraus zu erzeugen.<span style="text-decoration: underline;"><br />
Folgerungen</span>:<br />
→ Autonomie<br />
→ operationale Geschlossenheit</li>
</ul>
<p><strong><br clear="all" /> </strong></p>
<h4>3.    Kybernetik sozialer Systeme</h4>
<ul>
<li>Menschen und Soziale Systeme sind <em>nicht-triviale Systeme, </em>die sich durch eine <em>kommunikative Interaktion </em>auszeichnen:<br />
→ Ohne Kommunikation wären sie nur „Haufen“.</li>
</ul>
<ul>
<li>Menschliche Verhaltensweisen sind durch <em>Rückkopplungen</em> mit Ihrem System und Ihrer Umwelt gekennzeichnet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Soziale Systeme funktionieren nach <em>vergleichbaren Mustern</em>, egal welcher Größe sie sind oder aus welchen Mitgliedern sie sich zusammensetzen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Soziale Systeme sind durch einen <em>dynamischen Prozess der stetigen Veränderung</em> <em>und Entwicklung</em> gekennzeichnet.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4>4.    Kybernetik zweiter Ordnung</h4>
<p>Überlegungen zur Kybernetik von Systemen führen zwangsläufig dazu, sich selbst zum Gegenstand der Überlegungen zu machen.</p>
<p>→ Beobachtungsgegenstand der Kybernetik zweiter Ordnung ist der Beobachter und der Beobachtungsprozess.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Folgerungen</span>:</p>
<p>→ Es existieren keine objektiv erkennbaren Systeme.</p>
<p align="left">→ Erkenntnisprozesse unterliegen den Grenzen des Untersuchungskontextes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>5.    Implikationen: Gestaltung von Beratungsprozessen</h4>
<ul>
<li>Beratung kann lediglich <em>Input liefern </em>und keineswegs einen bestimmten Output sicherstellen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Direktive Veränderungen des Klientensystems sind nicht möglich.<br />
Stattdessen: Rekursiv-zirkuläres Verständnis von Interventionen,<br />
z.B. <em>Technik des zirkulären Fragens </em>im Mailänder Modell<br />
(vgl. Artikel/Skript zum <a title="Zirkulärer Ansatz" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/zirkularer-ansatz" target="_blank">zirkulären Ansatz </a>der systemischen Beratung)</li>
</ul>
<ul>
<li>Klientensysteme können nur das leisten, was innerhalb ihrer Möglichkeiten liegt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Nicht-Trivialität von Berater-Klienten-Systemen:<br />
→ Demut des Beraters vor (Berater-)Klienten-System und auch<br />
→ vor dem Beratungsprozess selbst.</li>
</ul>
<ul>
<li>Haltung für den Berater: Nur <em>Prozessberatung</em> möglich.</li>
</ul>
<ul>
<li>Selbstreflektion des Beraters als bedeutsamer Bestandteil professioneller Beratungsprozesse.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Literatur</h4>
<ul>
<li>Foerster, Heinz von (1993): KybernEthik. Berlin: Merve.</li>
<li>Foerster, Heinz von (1996): Ethik und Kybernetik zweiter Ordnung. Stuttgart: Bibliothek der Feldenkrais-Gilde.</li>
<li>Kriz, Jürgen (2007): Grundkonzepte der Psychotherapie. Weinheim: Beltz.</li>
<li>Malik, Constantin (2010): Ahead of Change. Frankfurt am Main: Campus.</li>
<li>Schlippe, Arist von / Schweitzer, Jochen (2003): Lehrbuch der Systemischen Therapie und Beratung.<br />
Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht.</li>
<li>Walker, Wolfgang (2004): Abenteuer Kommunikation. Stuttgart: Klett-Cotta.</li>
<li>Watzlawick, Paul / Beavin, Janet H. / Jackson, Don D. (2007): Menschliche Kommunikation. Bern: Hans Huber.</li>
<li>Wiener, Norbert (1952): Mensch und Menschmaschine. Frankfurt am Main: Alfred Metzner.</li>
</ul>
<p>Für weitere Vertiefungen in die Systemische Beratung: <a title="Systemische Literatur" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/systemische-literatur" target="_blank">Literaturempfehlungen zur Systemischen Beratung</a>.</p>
<p>Darüber hinaus finden Sie in unseren <a title="Literatur" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/literatur" target="_blank">Literaturtipps </a>noch mehr Anregungen zu Themen aus unserem Leistungsspektrum.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stressmanagement</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/stressmanagement</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/stressmanagement#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 13:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

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<p style="text-align: center;"><a title="Stressmanagement" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/02/hahnzog-organisationsberatung_Stressmanagement.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog &#8211; Stressmanagement</a></p>
<p>&#160;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog</h3>
<h1>Stressmanagement</h1>
<p align="right"><em>„Stress – das sind die Handschellen,<br />
die man ums Herz trägt.“</em><br />
(Helmut Qualtinger)</p>
<h4>1. Definition von Stress<strong></strong></h4>
<p>Der Begriff &#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/stressmanagement" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie können sich diesen Artikel zum Nachlesen und Weiterverarbeiten auch als PDF herunterladen:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Stressmanagement" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2012/02/hahnzog-organisationsberatung_Stressmanagement.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog &#8211; Stressmanagement</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog</h3>
<h1>Stressmanagement</h1>
<p align="right"><em>„Stress – das sind die Handschellen,<br />
die man ums Herz trägt.“</em><br />
(Helmut Qualtinger)</p>
<h4>1. Definition von Stress<strong></strong></h4>
<p>Der Begriff &#8220;Stress&#8221; entstammt der Geologie und bezeichnet einen einseitigen, gerichteten Druck bei tektonischen Vorgängen, und wurde später auch in der Werkstoffkunde allgemein für den Zustand eines Materials verwendet, das unter Zug oder Druck steht.</p>
<p>Die übertragene Bezeichnung hat 1936 der österreichisch-kanadische Mediziner Hans Seyle geprägt. Zugrunde liegt der englische Begriff „<em>stress</em> = Druck, Anspannung, Kraft“, das aus „<em>distress </em>= Sorge, Kummer“ gekürzt ist und letztlich auf lat. „<em>distringere </em>= beanspruchen, einengen“ zurückgeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Psychiatrische Definition von „psychischem Stress“:</p>
<p><em>Belastendes Ereignis, das im Zusammenhang mit anderen Faktoren oder alleine eine körperliche, psychische oder psychosomatische Krankheit zur Folge hat. Übermäßige Arbeit, körperliche Anstrengung, aufwühlende Erlebnisse, Beunruhigung, unbewältigte innere Konflikte u.a. können als Stress bezeichnet werden. </em>(Peters, Uwe Hendrik (2004): „Lexikon: Psychiatrie, Psychotherapie, medizinische Psychologie“.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stressreaktionen sind allerdings ganz normale Vorgänge, die den Organismus geistig, körperlich und psychisch für eine Flucht-, Angriffs- oder Verteidigungsreaktion präparieren.</p>
<p>Neben übermäßiger Belastung (<em>Distress</em>) kann Stress somit eine lebenserhaltende und leistungsfördernde Funktion (<em>Eustress</em>) haben, wie Lampenfieber oder Trainingsbelastungen.</p>
<p><em>„Demnach ergibt sich potentieller Stress, wenn in einer Umwelt-Situation eine Anforderung wahrgenommen wird, die die zu ihrer Bewältigung erforderlichen Fähigkeiten und Kräfte der Person zu übersteigen droht, und dies unter Bedingungen geschieht, in denen die Person einen wesentlichen Unterschied hinsichtlich Nutzen und Kosten bei der Bewältigung der Anforderung gegenüber der Nichtbewältigung erwartet.“</em> (Krohne/Laux (1982): „Achievement, Stress and Anxiety“.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das heißt, Stress hängt davon ab,</p>
<ul>
<li>wie eine Person eine Situation bewertet,</li>
<li>wie sie ihre Bewältigungsstrategien einschätzt.</li>
</ul>
<p>Stress ist damit das Ergebnis einer <strong>kognitiven Bewertung</strong>, was wiederum erklärt, dass verschiedene Personen ein und die gleiche Situation als unterschiedlich stressig empfinden:<br />
„Wir werden nicht so sehr von den Dingen beunruhigt als vielmehr von den Gedanken, die wir uns darum machen.“ (Epiktet)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Struktureller Ansatz</title>
		<link>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/struktureller-ansatz</link>
		<comments>http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/struktureller-ansatz#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 12:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hahnzog_admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog-organisationsberatung_Systemische-Beratung_strukturell.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung: Struktureller Ansatz</a></p>
<p>&#160;</p>
<p><a title="Lexikon" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/lexikon">Zurück zur Übersicht</a> oder Artikel online lesen:</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung:</h3>
<h1 align="left">Die strukturelle Perspektive</h1>
<p>Der strukturelle Ansatz nach Salvador Minuchin (beeinflusst durch den französischen Strukturalismus) &#8230; <a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/struktureller-ansatz" class="read_more">Mehr erfahren ...</a></p>]]></description>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog-organisationsberatung_Systemische-Beratung_strukturell.pdf" target="_blank">Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung: Struktureller Ansatz</a></p>
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<h3>Dr. Simon Hahnzog &#8211; Systemische Beratung:</h3>
<h1 align="left">Die strukturelle Perspektive</h1>
<p>Der strukturelle Ansatz nach Salvador Minuchin (beeinflusst durch den französischen Strukturalismus) setzt seinen Fokus auf die Struktur innerhalb eines Systems, auf <strong><em>Grenzen</em></strong> zwischen den einzelnen Mitgliedern, <strong><em>Loyalitäten</em></strong> und <strong><em>Hierarchien</em></strong> der Mitglieder untereinander und die daraus resultierenden Bedürfnisse wie Nähe, Verlassen, Macht oder Aggression.</p>
<p>Im System jedes Menschen gibt es unterschiedliche Grenzen und „Hoheitsgebiete“, die ihn mit Anderen verbinden oder von ihnen trennen. Dabei sind alle Grenzen als „dynamisch“ und nicht als dauerhaft „starr“ zu verstehen. Einzelne können für kurze Zeit Grenzen überschreiten, Probleme entstehen dann, wenn eine „dauerhafte Grenzverletzung“ besteht. Durch solche <strong><em>Grenzverletzungen</em></strong> kann es zu übermäßigem Engagement, Koalitionen oder Konfliktumleitungen zwischen Systemmitgliedern kommen. Beispiele für Grenzen sind:</p>
<ul>
<li>Selbstgrenzen (individuelle Ebene)</li>
<li>Subsystemgrenzen (Paar, Geschwister, Team)</li>
<li>Generationsgrenze (Eltern – Kind, Dauer der Betriebszugehörigkeit)</li>
<li>Mehrgenerationengrenze (Großeltern – Kind)</li>
<li>Geschlechtergrenze (Männerland – Frauenland)</li>
<li>Umweltgrenze (Abgrenzung der sozialen Gruppe nach außen)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine der häufigsten Grenzverletzungen ist die <strong><em>Triangulierung</em></strong>, die immer wieder und in ähnlicher Form zwischen den Mitgliedern eines Systems entstehen kann:</p>
<p>Wenn ein Konflikt auf einer Paarebene besteht, dann kann es zu einer Triangulierung kommen. Hierbei wird ein Dritter in die Paarebene hinzu geholt, um den Konflikt zu lösen (bei Eltern oft das Kind). Jeder Partner der Paarebene versucht nun den Dritten auf seine Seite zu ziehen. Durch den Dritten soll das Gleichgesicht auf der Paarebene wieder hergestellt werden. Dadurch entsteht für den Dritten zwangsläufig ein Loyalitätskonflikt, den er in dieser Konstellation nicht lösen kann.</p>
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<p>Im Rahmen der Organisationsbertaung hat sich in diesem Zusammenhang die Arbeit mit <strong><em>Organigrammen</em></strong> (siehe auch Artikel/Skript: „<a title="Organigramme" href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/organigramme" target="_blank">Arbeit mit Organigrammen</a>“) zur Verdeutlichung der Strukturen und Grenzen eines Systems entwickelt. Ein Organigramm (oder auch: Strukturplan, Organisationsplan, -schaubild, -skulptur) stellt den organisatorischen Aufbau in seinen Einheiten, Hierarchieebenen, Positionen, Aufgaben- und Auftragsverteilungen grafisch dar. Es ist quasi eine „Landkarte“ des Unternehmens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Organigramme können die vertikale Struktur, also die verschiedenen Führungsebenen, oder die horizontale Struktur, also die einzelnen Fachbereiche und –abteilungen, darstellen. Meistens wird eine Mischform gewählt, in der beide Strukturen gemeinsam dargestellt werden. Die grafische Darstellung erfolgt durch Symbole für jeweilige Funktionen (siehe unten).</p>
<p>Folgende Informationen sind enthalten:</p>
<ul>
<li>Hierarchische und/oder fachliche Struktur der Organisation</li>
<li>Personelle Besetzung (Position, Abteilung, Funktion)</li>
<li>Struktur der jeweiligen Weisungsbeziehungen</li>
<li>Verteilung der inhaltlichen Aufgaben auf einzelne Stellen und Abteilungen</li>
<li>Positionierung von Assistenz- und Zuarbeitsstellen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dieser Darstellung sollen <strong><em>Beziehungen</em></strong> und (implizite) <strong><em>Spielregeln</em></strong> der Organisation für alle greifbar gemacht werden. Diese Offenlegung von sichtbaren und unbewussten Strukturen kann eine starke Innenwirkung entfalten, da insbesondere Themen und Kontakte, die zuvor unter der Oberfläche lagen, bewusst gemacht werden.</p>
<p>Daher ist es wichtig, dass zuvor Klarheit über die Ausführlichkeit und Detailliertheit hergestellt wird:</p>
<ul>
<li>Sollen die Mitarbeiter einzeln oder in Gruppen abgebildet werden?</li>
<li>Sollen auch Kommunikations- und Informationswege deutlich gemacht werden?</li>
<li>Welche Stelle erhalten die Kunden im Organigramm?</li>
<li>Sollen auch Ziele, Aufträge, Konflikte oder Nicht-Erfülltes eingetragen werden?</li>
</ul>
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<p>Es gibt keine einheitlich festgelegte Regelung für die grafische Darstellung von Organigrammen. In der praktischen Anwendung haben sich beispielsweise folgende Darstellungen bewährt:</p>
<p><a href="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Organigramme1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-720" title="hahnzog_Organisationsberatung_Organigramme" src="http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/wp-content/uploads/2011/07/hahnzog_Organisationsberatung_Organigramme1-379x300.jpg" alt="" width="379" height="300" /></a></p>
<p>Der Kreativität sind bei der Erstellung eines Organigramms keine Grenzen gesetzt. Je nach Zielsetzung, können die unterschiedlichsten Strukturen, Beziehung und Inhalte mit in die Darstellung aufgenommen werden.</p>
<p>Organigramme ermöglichen viele neue Perspektiven auf die Struktur und Aufgaben­verteilung in einem Unternehmen, bergen zugleich allerdings auch Risiken und Probleme:</p>
<p align="left"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Vorteile</span></em></strong><span style="text-decoration: underline;">:</span></p>
<ul>
<li>Die hierarchische und horizontale Struktur der Organisation werden sichtbar.</li>
<li>Dadurch können Zuständigkeiten, Verantwortungsbereiche und Aufgabenzuteilungen deutlicher zugewiesen werden, sowie Informationen effizienter ausgetauscht werden.</li>
<li>Entscheidungen insbesondere in kritischen oder konfliktreichen Situationen können durch aktuelle Organigramme unterstützt werden.</li>
<li>Neu- oder Umstrukturierungen können durch die Verbildlichung leichter vorausgedacht werden.</li>
<li>Softwareprogramme zur schnelleren Umsetzung haben inzwischen auch den hohen zeitlichen Aufwand für die Erstellung teilweise verringert.</li>
</ul>
<p align="left"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Nachteile</span></em></strong><span style="text-decoration: underline;">:</span></p>
<ul>
<li>Organigramme sind auch bei äußerst detaillierter Ausführung stets stark vereinfachend, da nie alle Beteiligten und Prozesse in ihrer gesamten Struktur dargestellt werden können.</li>
<li>Dementsprechend haben die diversen Darstellungstechniken ihre Grenzen. Je nachdem, welche gewählt wird, werden entweder Übersichtlichkeit oder Ausführlichkeit nicht ausführlich genug umgesetzt.</li>
<li>Die Vorarbeiten sind zeit-, kosten- und personalintensiv.</li>
<li>Es gibt (noch) keine einheitlichen Normen, so dass organisations- oder länderübergreifende Vergleiche relativ schwierig sind.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left">In der Methodik des strukturellen Ansatzes hat sich folgender Schwerpunktverlauf gebildet:<strong><em></em></strong></p>
<p align="left"><strong><em>1. Joining</em></strong></p>
<p>Die Beraterin „nimmt Teil“ an der Kultur des Systems, um dieses zu erforschen. Sie macht sich sein Bild, wie sich das System nach außen hin präsentiert und wie die Sprache des Klienten und des Systems funktionieren. Es gilt an dieser Stelle auch den Veränderungsauftrag des Systems herauszufinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>2. Enactment</em></strong></p>
<p>Das „Hier und Jetzt“ spielt im strukturellen Arbeiten eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ansätzen „findet die Beratung im Therapieraum statt“. Das System wird aufgefordert konkrete Handlungsweisen darzustellen, beispielsweise eine Alltagssituation (beim Meeting, Mittagessen etc.). Durch diese Bewusstmachung der Wahrnehmung werden dem Berater und vor allem den Klienten Beziehungsstrukturen sichtbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>3. Unbalancing</em></strong> („Dampfkessel“)</p>
<p>Die Beraterin ist nun aufgefordert den „Hofnarr“ zu spielen – also die eigene Wahrnehmung möglichst ohne Verschönerung wiederzugeben. Sie bezieht sich dabei vor allem auf Konflikte, die Sie wahrgenommen hat und kann diese noch weiter „anheizen“, indem sie ihre Einfälle für Hypothesen und Lösungen kundtut. Dadurch werden ein gewisses Chaos und eine starke Spannung erzeugt, durch die die Beteiligten die Möglichkeit zur Musterunterbrechung haben.</p>
<p>Mut zum Experimentieren!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>4. Confronting</em></strong></p>
<p>Nach dem Motto „<strong><em>stroke and kick</em></strong>“ („streicheln und schlagen“) werden vom Berater nun die Konflikte angesprochen. Dabei kann er Partei ergreifen, die Seiten wechseln und provozieren:</p>
<p>Der Konflikt wird als Chance gesehen und die „Heilung“ liegt im System.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>5. Heilung</em></strong></p>
<p>Abschließend müssen die Ressourcen des Systems fokussiert werden. Jedes Systemmitglied bringt bestimmte Kompetenzen mit, die von den anderen als solche erkannt und anerkannt werden müssen.</p>
<p>Anschließend werden neue Formen der Grenzregulierung gesucht und besprochen. Die Beraterin unterstützt dabei das System, indem sie hilft, Wege für die eigene Lösung zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><br />
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