{"id":684,"date":"2011-07-26T15:25:44","date_gmt":"2011-07-26T13:25:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/?p=684"},"modified":"2013-12-18T13:25:07","modified_gmt":"2013-12-18T12:25:07","slug":"stressmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/stressmanagement","title":{"rendered":"Stressmanagement"},"content":{"rendered":"<p>Sie k\u00f6nnen sich diesen Artikel zum Nachlesen und Weiterverarbeiten auch als PDF herunterladen:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Prof. Dr. Simon Hahnzog - Stressmanagement\" href=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/hahnzog-organisationsberatung_Stressmanagement_12_13.pdf\" target=\"_blank\">Prof. Dr. Simon Hahnzog &#8211; Stressmanagement<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"Lexikon\" href=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/lexikon\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a> oder Artikel online lesen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Prof. Dr. Simon Hahnzog<\/h3>\n<h1>Stressmanagement<\/h1>\n<p align=\"right\"><em>\u201eStress \u2013 das sind die Handschellen,<br \/>\ndie man ums Herz tr\u00e4gt.\u201c<\/em><br \/>\n(Helmut Qualtinger)<\/p>\n<h4>1. Definition von Stress<strong><\/strong><\/h4>\n<p>Der Begriff &#8222;Stress&#8220; entstammt der Geologie und bezeichnet einen einseitigen, gerichteten Druck bei tektonischen Vorg\u00e4ngen, und wurde sp\u00e4ter auch in der Werkstoffkunde allgemein f\u00fcr den Zustand eines Materials verwendet, das unter Zug oder Druck steht.<\/p>\n<p>Die \u00fcbertragene Bezeichnung hat 1936 der \u00f6sterreichisch-kanadische Mediziner Hans Seyle gepr\u00e4gt. Zugrunde liegt der englische Begriff \u201e<em>stress<\/em> = Druck, Anspannung, Kraft\u201c, das aus \u201e<em>distress <\/em>= Sorge, Kummer\u201c gek\u00fcrzt ist und letztlich auf lat. \u201e<em>distringere <\/em>= beanspruchen, einengen\u201c zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Psychiatrische Definition von \u201epsychischem Stress\u201c:<\/p>\n<p><em>Belastendes Ereignis, das im Zusammenhang mit anderen Faktoren oder alleine eine k\u00f6rperliche, psychische oder psychosomatische Krankheit zur Folge hat. \u00dcberm\u00e4\u00dfige Arbeit, k\u00f6rperliche Anstrengung, aufw\u00fchlende Erlebnisse, Beunruhigung, unbew\u00e4ltigte innere Konflikte u.a. k\u00f6nnen als Stress bezeichnet werden. <\/em>(Peters, Uwe Hendrik (2004): \u201eLexikon: Psychiatrie, Psychotherapie, medizinische Psychologie\u201c.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stressreaktionen sind allerdings ganz normale Vorg\u00e4nge, die den Organismus geistig, k\u00f6rperlich und psychisch f\u00fcr eine Flucht-, Angriffs- oder Verteidigungsreaktion pr\u00e4parieren.<\/p>\n<p>Neben \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Belastung (<em>Distress<\/em>) kann Stress somit eine lebenserhaltende und leistungsf\u00f6rdernde Funktion (<em>Eustress<\/em>) haben, wie Lampenfieber oder Trainingsbelastungen.<\/p>\n<p><em>\u201eDemnach ergibt sich potentieller Stress, wenn in einer Umwelt-Situation eine Anforderung wahrgenommen wird, die die zu ihrer Bew\u00e4ltigung erforderlichen F\u00e4higkeiten und Kr\u00e4fte der Person zu \u00fcbersteigen droht, und dies unter Bedingungen geschieht, in denen die Person einen wesentlichen Unterschied hinsichtlich Nutzen und Kosten bei der Bew\u00e4ltigung der Anforderung gegen\u00fcber der Nichtbew\u00e4ltigung erwartet.\u201c<\/em> (Krohne\/Laux (1982): \u201eAchievement, Stress and Anxiety\u201c.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, Stress h\u00e4ngt davon ab,<\/p>\n<ul>\n<li>wie eine Person eine Situation bewertet,<\/li>\n<li>wie sie ihre Bew\u00e4ltigungsstrategien einsch\u00e4tzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Stress ist damit das Ergebnis einer <strong>kognitiven Bewertung<\/strong>, was wiederum erkl\u00e4rt, dass verschiedene Personen ein und die gleiche Situation als unterschiedlich stressig empfinden:<br \/>\n\u201eWir werden nicht so sehr von den Dingen beunruhigt als vielmehr von den Gedanken, die wir uns darum machen.\u201c (Epiktet)<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h4>2. Stressoren<strong><\/strong><\/h4>\n<p>Es gibt eine Vielzahl an belastenden Reizen (<em>Stressoren<\/em>), die zu einer Stressreaktion f\u00fchren k\u00f6nnen. Dabei bestimmen allerdings die individuelle Bewertung der Situation und die zur Verf\u00fcgung stehenden Bew\u00e4ltigungsstrategien, ob bei einer Person Stress entsteht.<\/p>\n<p>Entscheidend ist bei der Bewertung, ob das eintretende Ereignis<\/p>\n<ul>\n<li>von hoher pers\u00f6nlicher Bedeutung ist,<\/li>\n<li>es sich um eine Bedrohung oder eine Herausforderung handelt,<\/li>\n<li>oder die Person \u00fcber keine M\u00f6glichkeiten verf\u00fcgt, die potentielle Bedrohung abzuwehren bzw. die bevorstehende Herausforderung erfolgreich zu bestehen.<\/li>\n<li>Nicht zuletzt sind Dauer, H\u00e4ufigkeit und Intensit\u00e4t der Belastungsfaktoren ausschlaggebend f\u00fcr die Entwicklung einer Stressreaktion auf eine Belastung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schlie\u00dflich ist von Bedeutung, ob ein Zustand eintritt, den die Person als Niederlage, Misserfolg oder Sch\u00e4digung interpretiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table style=\"width: 665px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Umgebungsstressoren<\/strong><\/p>\n<p>Gefahren, Notsituationen, K\u00e4lte, Hitze, L\u00e4rm, ungewohnte Umgebung, Informationsdefizite, Schlafentzug, schlechte Beleuchtung, strukturelle Ver\u00e4nderungen, fehlende Erholung und Entspannung<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Arbeitsstressoren<\/strong><\/p>\n<p>zu hohe Anforderungen, mangelnde Berufserfahrung, Zeit- und Termindruck, Informations\u00fcberfluss, zu hohes Arbeitstempo unklare Aufgabenstellungen, ungewohnter Aufgabenbereich, schlechtes Arbeitsklima<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Stressore<\/strong><strong>n<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Individuelle Stressoren<\/strong><\/p>\n<p>Misserfolge, Angst vor der Aufgabe, Ermahnungen und Tadel, negative Situationsbewertungen, Versagens\u00e4ngste, zu hohe Erwartungen, Rollenkonflikte, \u00dcber-motivierung<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Soziale Stressoren<\/strong><\/p>\n<p>Famili\u00e4re Probleme, gro\u00dfe Verantwortung, Konkurrenzverhalten im Kollegium, fehlende Unterst\u00fctzung, fehlende Anerkennung, Konflikte mit Vorgesetzten, zu hohe Erwartungen, Gruppendruck, Rollenkonflikte<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h4>3. Hormonelle Stressreaktionen<strong><\/strong><\/h4>\n<p>Die bewusste oder unbewusste Einsch\u00e4tzung eines Ereignisses als Belastung beeinflussen direkt den k\u00f6rperlichen Hormonstoffwechsel, der die darauf folgenden k\u00f6rperlichen Stressreaktionen steuert.<\/p>\n<p>Dieser Wirkmechanismus stellt im ersten Moment und in der akuten Stresssituation eine Notfallreaktion dar, die einen Organismus bei der Konfrontation mit Gefahrensituationen schnell ins Handeln bringt. Dabei gilt es f\u00fcr den K\u00f6rper, m\u00f6glichst schnell alle k\u00f6rperlichen Reserven zu mobilisieren, die einen Kampf oder eine Flucht wirkungsvoll unterst\u00fctzen. Hierbei werden zwei parallele Reaktionsverl\u00e4ufe in Gang gesetzt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Die erste Wirkungskette beginnt beim Hypothalamus, der CRH (Corticatropin-Releasing-Hormon) aussch\u00fcttet. Dadurch wird die Hypophyse veranlasst ACTH (AdrenoCorticoTropes Hormon) freizusetzen und in den Blutkreislauf abzugeben. ACTH veranlasst die Nebennierenrinde zur Freisetzung von Glutokortikoiden, insbesondere Cortisol. Diese steuern viele Stoffwechselvorg\u00e4nge, bei denen Energietr\u00e4ger wie Fetts\u00e4uren oder Glukose bereitgestellt werden.<\/li>\n<li>Die zweite Wirkungskette wird vom Sympathikus gestartet, der im Nebennierenmark f\u00fcr die sekundenschnelle Aussch\u00fcttung von Adrenalin und Noradrenalin (ca. im Verh\u00e4ltnis 80:20) sorgt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <em>kurzfristige <\/em>physische Wirkung wird haupts\u00e4chlich von der zweiten Reaktion dominiert und erm\u00f6glicht dadurch eine \u201e\u00dcberlebensreaktion\u201c:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Herzschlagfrequenz wird erh\u00f6ht.<\/li>\n<li>Die Sauerstoffversorgung des K\u00f6rpers verbessert.<\/li>\n<li>Die Durchblutung von Gehirn und Muskulatur gesteigert.<\/li>\n<li>Aus der Leber wird Glukose freigesetzt.<\/li>\n<li>Die Denkvorg\u00e4nge werden wie bei einem \u201eTunnelblick\u201c eingeengt und auf die wichtigsten Reaktionsm\u00f6glichkeiten beschr\u00e4nkt (\u201eFreeze, Fight or Flight\u201c).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dies macht auch einen m\u00f6glichen Blackout in einer belastenden Pr\u00fcfungssituation deutlich \u2013 Wissen, das nicht f\u00fcr das unmittelbare \u00dcberleben notwendig ist, wird verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>H\u00e4lt die stressausl\u00f6sende Situation lange an oder folgen viele solcher Situationen aufeinander, so kommt es zu <em>langfristigen <\/em>Wirkungen, die gesundheitssch\u00e4dliche Folgen haben k\u00f6nnen. Hier dominieren die so genannten \u201eStresshormone\u201c, die Glutokoritkoide, der ersten oben beschriebenen Reaktionskette. M\u00f6gliche Folgen sind u.a.:<\/p>\n<ul>\n<li>Infektanf\u00e4lligkeit<\/li>\n<li>Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Konzentrationsst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Spannungskopfschmerz<\/li>\n<li>Psychische und psychosomatische Beschwerden<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h4>4. Allgemeine Stressreaktionen<strong><\/strong><\/h4>\n<p>Es werden in erster Linie zwei verschiedene Typen von Reaktionsmustern beschrieben:<\/p>\n<ul>\n<li>Erfolgsmotiviertes, optimistisch-realistisches Muster<\/li>\n<li>Misserfolgsorientiertes, katastrophierendes Muster<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Art und Weise, wie auf belastende Ereignisse reagiert wird, ist bedingt durch unsere in unserer Lerngeschichte ausgebildeten pers\u00f6nlichkeitsspezifischen Reaktionsmuster (lerntheoretischer Anteil der Stressreaktionen = Einstellungen, Gewohnheiten und Kompetenzen sowie Wahrnehmungs- und Interpretationsgewohnheiten).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bezogen auf Engagement, Widerstandsf\u00e4higkeit und Emotionen im <em>arbeitsbezogenen<\/em> Verhalten und Erleben ergeben sich folgende Muster (Uwe Schaarschmidt: AVEM, Bilder aus Peter Vogt: \u201eVom Burnout-Syndrom zur Lehrergesundheit\u201c. Unver\u00f6ffentlichtes Seminarskript):<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gesundheitsf\u00f6rderliches Muster:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-G.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-746\" title=\"hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster G\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-G-400x278.jpg\" width=\"400\" height=\"278\" \/><\/a><\/p>\n<p>hohes, aber nicht exzessives Engagement verbunden mit Widerstandsf\u00e4higkeit und Wohlbefinden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schonmuster<\/strong>:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-S.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-747\" title=\"hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster S\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-S-400x283.jpg\" width=\"400\" height=\"283\" \/><\/a><\/p>\n<p>eingeschr\u00e4nktes Engagement bei erhaltener Widerstandsf\u00e4higkeit und Wohlbefinden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcberforderndes Muster<\/strong>:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-A.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-748\" title=\"hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster A\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-A-400x284.jpg\" width=\"400\" height=\"284\" \/><\/a><\/p>\n<p>exzessives Engagement mit hoher Verausgabung und Perfektionsneigung und Einschr\u00e4nkungen in Widerstandf\u00e4higkeit und Wohlbefinden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Burnout Muster<\/strong>:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-B.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-749\" title=\"hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster B\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/hahnzog_Organisationsberatung_Stressmanagement_AVEM_Muster-B-400x290.jpg\" width=\"400\" height=\"290\" \/><\/a><\/p>\n<p>unterschiedliche Auspr\u00e4gung von emotionaler Ersch\u00f6pfung, Aversion gegen die Berufspraxis und Einschr\u00e4nkungen in Widerstandsf\u00e4higkeit, Lebensgef\u00fchl und Wohlbefinden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr\u00fchwarnzeichen von drohendem Burnout und Depression sind psychosomatische Gesundheitsst\u00f6rungen sowie:<\/p>\n<ul>\n<li>tags\u00fcber: Ersch\u00f6pfungs-, Schwere- du M\u00fcdigkeitsgef\u00fchle<\/li>\n<li>nachts: z.T. schwere Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n<li>emotionale Anzeichen: Angst und R\u00fcckzug von zwischenmenschlichen Kontakten, manchmal eine allgemeine Abk\u00fchlung des (Mit-) Gef\u00fchls bis hin zum Gef\u00fchl der Gef\u00fchllosigkeit.<\/li>\n<li>K\u00f6rperliche Beschwerden: Schwindelgef\u00fchl, Gef\u00fchl der Leere im Kopf, Konzentrationsst\u00f6rungen, St\u00f6rungen des Kreislaufs (Blutdruckerh\u00f6hungen), R\u00fccken- oder Herzschmerzen, Magen- und Darmprobleme ohne organische Ursache<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Entwicklung eines Burnouts entsteht in einzelnen Etappen wie z.B.:<\/p>\n<p align=\"center\">\u00dcberh\u00f6hte Erwartungen \u2192 Entt\u00e4uschung \u2192 Resignation \u2192 Krankheit<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die Art und Weise wie jeder Einzelne auf Stress reagiert variiert auf verschiedenen Ebenen und in der Intensit\u00e4t. Alle Ebenen sind dabei miteinander vernetzt und haben Auswirkungen auf die jeweils anderen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table style=\"width: 665px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Kognitive Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Gedanken, wie: &#8222;Pass auf!&#8220;, &#8222;das schaffe ich nie&#8220;, &#8222;auch das noch&#8220;, &#8222;das geht schief&#8220;<\/p>\n<p>Denkblockaden, Gedankenkreisel, Ged\u00e4chtnis- Konzentrations-, Leistungsst\u00f6rungen, Rigidit\u00e4t Scheuklappeneffekt, Realit\u00e4tsflucht, Alptr\u00e4ume<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Emotionale Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Schreck, Panik, Angstgef\u00fchle, Nervosit\u00e4t, Unsicherheit, Aggressionsbereitschaft, \u00c4rger, Wut, Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit, Gef\u00fchlsschwankungen, Apathie, Gereiztheit, Depressionen, Teilnahmslosigkeit<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Stress-<br \/>\nreaktionen<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>K\u00f6rperliche Ebene<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">trockener Mund, flaues Gef\u00fchl im Magen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schlafst\u00f6rungen, Verdauungsbeschwerden, Schwindelanf\u00e4lle, Hautver\u00e4nderungen, leichte Erm\u00fcdbarkeit, Migr\u00e4ne, Stottern, Verspanntheit, Tr\u00e4nen<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 265px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Soziale Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Sozialer R\u00fcckzug, Entfremdung von Freunden und Familie, konfliktreicher Umgang mit anderen Menschen, Isolation, Privatleben kommt zu kurz, soziales Netz wird aufgegeben oder \u00fcber die Ma\u00dfe belastet<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Kommt es zu h\u00e4ufigen Stressreaktionen oder zu besonders intensiven Erfahrungen mit den Auswirkungen von stressausl\u00f6senden Situationen, so k\u00f6nnen kognitiv-emotionale Kreisl\u00e4ufe entstehen, die nur schwer zu bew\u00e4ltigen sind. Ist die Verinnerlichung eines solchen Reaktionsmusters besonders intensiv, so ist eine Unterbrechung dieses Schemas oft nur mit therapeutischer Unterst\u00fctzung von Au\u00dfen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>\u00a0<!--nextpage--><\/p>\n<h4>5. L\u00f6sungsstrategien und Methoden gegen belastenden Stress<strong><\/strong><\/h4>\n<p>Analog zu den vier Ebenen, auf denen sich Stressreaktionen zeigen, lassen sich m\u00f6gliche L\u00f6sungsstrategien einteilen. Die Ebenen der L\u00f6sungsstrategien sind dabei ebenfalls miteinander vernetzt und haben Auswirkungen auf die jeweils anderen. Einige Beispiele:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table style=\"width: 665px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 314px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Kognitive Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Zeitmanagement:<\/p>\n<p>Arbeitsbl\u00f6cke nicht l\u00e4nger als 60 min und nach jedem Block eine kurze Pause<\/p>\n<p>Individuelle Leistungskurve beachten<\/p>\n<p>Abwechslung in und zwischen den Arbeitsbl\u00f6cken<\/p>\n<p>To-Do-Listen schreiben<\/p>\n<p>Pausen als bewusste Erholungszeit nutzen<\/p>\n<p>Sich des eigenen Stress bewusst werden: individuelle Stressoren und Reaktionen aufdecken.<\/p>\n<p>Umbewertung von belastenden Situationen.<\/p>\n<p>Setzen von bewussten Unterbrechungen im Laufe der Arbeits- und Alltagsstruktur.<\/p>\n<p>Den Arbeitstag innerlich beenden und sich nach einem Arbeitstag regenerieren.<\/p>\n<p>Sich vor wichtigen Besprechungen oder Aufgaben kurz sammeln oder besinnen.<\/p>\n<p>Weg vom Perfektionismus &#8211; Mut zur L\u00fccke.<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 314px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 314px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Emotionale Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Den Tag gelassen und entspannt beginnen.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zur Arbeit auf entspanntes Gehen oder Fahren achten.<\/p>\n<p>Sich (insbes. auf dem Weg in die Arbeit) Zeit nehmen ggf. den Sonnenaufgang zu genie\u00dfen, sich am Blick auf die Berge erfreuen etc.<\/p>\n<p>Mentales Training (Stressimpfung): Geistige Vorwegnahme der belastenden Situation mit steigendem Schwierigkeitsgrad und L\u00f6sungsmustern im Kopf.<\/p>\n<p>Entspannungsverfahren trainieren<\/p>\n<p>Positive Selbstinstruktion: Sich selbst durch einen positiven Selbstbefehl in der Situation hin zu einem erfolgreichen Verhalten bringen.<\/p>\n<p>Gedankenstopp, um belastende Gedanken, die in der Situation selbst st\u00f6rend sind, abzuschalten und sp\u00e4ter zu bearbeiten.<\/p>\n<p>Sich Lob einholen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 314px; border-style: solid; border-width: 1px;\" colspan=\"3\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Methoden<br \/>\nzur<br \/>\nStressbew\u00e4ltigung<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 314px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>K\u00f6rperliche Ebene<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung: Sport als generelle M\u00f6glichkeit, Erregung zu vermindern.<\/p>\n<p>Bewusste Atempausen einlegen.<\/p>\n<p align=\"left\">Auch w\u00e4hrend des (Arbeits-) Tages immer wieder kurze Momente zur k\u00f6rperlichen Wahrnehmung und Bet\u00e4tigung nutzen (Treppe statt Aufzug, \u201eUnterschenkel-Pumpe, \u00f6fter im Stehen arbeiten, etc.)<\/p>\n<p align=\"left\">60-Sekunden Entspannung.<\/p>\n<p align=\"left\">Nach der Arbeit einen kurzen Spaziergang machen.<\/p>\n<p align=\"left\">Mittagsschlaf.<\/p>\n<p align=\"left\">Badewanne.<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 314px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"border-color: #000000; width: 314px; border-style: solid; border-width: 1px;\" valign=\"top\">\n<p align=\"center\"><strong>Soziale Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Soziale Unterst\u00fctzung suchen (Partner, Familie, Freunde, KollegInnen, Vereinspartner)<\/p>\n<p>Kollegiales Arbeitsmanagement, offenes Beziehungsmanagement.<\/p>\n<p>Helferteams in Arbeit und Familie (Delegation)<\/p>\n<p>Sich nach der Arbeit umziehen, um so einen bewussten Schnitt zu setzen<\/p>\n<p>Zu Partnern\/Familie nach der Arbeit zun\u00e4chst physisch auf Distanz gehen<\/p>\n<p>Professionelle Unterst\u00fctzung suchen (Coaching, Supervision, Beratung und Therapie).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h4>6. Entwicklung eines professionellen Selbst<\/h4>\n<p>H\u00e4ufig offenbaren W\u00fcnsche und Erwartungen, die Einzelne an sich und ihre Umwelt stellen, bei der Entwicklung eines professionellen Selbstbildes Schwierigkeiten und f\u00fchren zu Stressreaktionen. Beispiele f\u00fcr solche \u201eIrrglaubenss\u00e4tze\u201c\u00a0 formulierte A. Ellis:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>1. Es ist f\u00fcr mich absolut notwendig, von praktisch jeder anderen Person in meinem Umfeld geliebt oder anerkannt zu werden.<\/div>\n<div>2. Ich darf mich nur dann als wertvoll empfinden, wenn ich in jeder Hinsicht kompetent, t\u00fcchtig und leistungsf\u00e4hig bin.<\/div>\n<div>3. Bestimmte Menschen sind b\u00f6se, schlecht und schurkisch und sind f\u00fcr ihre Schlechtigkeit streng zu r\u00fcgen und zu bestrafen.<\/div>\n<div>4. Es ist schrecklich und katastrophal, wenn die Dinge nicht so sind, wie ich sie gerne haben m\u00f6chte.<\/div>\n<div>5. Menschliches Leid hat \u00e4u\u00dfere Ursachen, deshalb kann ich nur wenig Einfluss auf meinen Kummer und meine psychischen Probleme nehmen.<\/div>\n<div>6. Ich muss st\u00e4ndig auf der Hut sein und mir Sorgen machen, da Gefahren jederzeit eintreten k\u00f6nnen.<\/div>\n<div>7. Es ist leichter f\u00fcr mich, Schwierigkeiten auszuweichen als mich ihnen zu stellen.<\/div>\n<div>8. Ich sollte mich auf andere verlassen und brauche einen St\u00e4rkeren, auf den ich mich st\u00fctzen kann.<\/div>\n<div>9. Meine Vergangenheit hat entscheidenden Einfluss auf mein gegenw\u00e4rtiges Verhalten. Etwas, was sich fr\u00fcher einmal auf mein Leben auswirkte, wird dies auch weiterhin tun.<\/div>\n<div>10. F\u00fcr jedes menschliche Problem gibt es eine absolut richtige, perfekte L\u00f6sung. Es ist eine Katastrophe, wenn ich diese nicht finde.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wei\u00df man um seine unrealistischen und \u00fcberh\u00f6hten Vorstellungen, so ist ein wichtiger Schritt getan, um daraus resultierende Stressreaktionen zu verhindern. Werden an deren Stelle optimistisch-realistische Erwartungen gesetzt, wird das handlungsf\u00e4hige Selbstbewusstsein gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend sei auf die vielsagende \u00dcberschrift aus Kretschmann (2001) verwiesen:<\/p>\n<p align=\"center\"><em>\u201eStressabbau durch Lebensfreude\u201c<\/em>.<\/p>\n<p>In dem entsprechenden Kapitel wird thematisiert, wie die Ressourcen von \u201egro\u00dfen Kraftoasen zum Auftanken\u201cgenutzt werden k\u00f6nnen, beispielsweise:<\/p>\n<div>\n<p align=\"center\">Kurzreise, Urlaub, Beurlaubung, Soziales Netzwerk: Familie, Freunde, Liebe, Sex, Z\u00e4rtlichkeit, Sinn, Glauben, Urvertrauen, H\u00e4usliches Umfeld, Natur, Hobby, Sport, Musik, Kunst.<\/p>\n<\/div>\n<p align=\"center\"><em><\/em>\u2192 <em>Vielleicht ein bedeutendes Motto f\u00fcr die weitere Stressbew\u00e4ltigung?!<\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><strong><em>\u201eWenn einer wei\u00df, was er tut, kann er tun, was er will.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">(Mosh\u00e9 Feldenkrais)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#top\" rel=\"nofollow\">Nach oben<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"Lexikon\" href=\"http:\/\/www.hahnzog.de\/organisationsberatung\/lexikon\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie k\u00f6nnen sich diesen Artikel zum Nachlesen und Weiterverarbeiten auch als PDF herunterladen: Prof. Dr. Simon Hahnzog &#8211; Stressmanagement &nbsp; Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht oder Artikel online lesen: &nbsp; Prof. Dr. Simon Hahnzog Stressmanagement \u201eStress \u2013 das sind die Handschellen, die<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-684","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lexikon"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - 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